[Rezension] Numbers–Den Tod vor Augen von Rachel Ward

9783551312396

 

Titel: Numbers – Den Tod vor Augen
Autor: Rachel Ward
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: Juni 2011
Format: Softcover (432 Seiten)
ISBN-13: 978-3551520166
Preis: 14,95€

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Leseprobe

 

 

“Numbers – Den Tod vor Augen” ist der zweite Teil der Numbers-Trilogie. Für die folgende Rezension setze ich Band 1 als bekannt voraus, andernfalls könnten Spoiler vorhanden sein.

Worum geht’s?

Wir schreiben das Jahr 2027. Die Menschheit hat es geschafft, dass ihre Welt von Naturkatastrophen heimgesucht wird. Weite Teile der uns bekannten Küsten sind bereits untergegangen.
Adam lebt in dieser Welt und genau wie seine Mutter sieht er die Todesdaten der Menschen, denen er in die Augen blickt. Eine Zahl begegnet ihm immer wieder – 01012028. Tausende von Menschen werden an diesem Tag sterben. Doch Adam möchte dies verhindern, koste es was es wolle.

Meine Meinung

Dieses Buch konnte mich zwar nicht so sehr zum Weinen bringen wie sein Vorgänger, dennoch steht Band 2 dem Trilogieauftakt in nichts nach.

Rachel Ward macht mit “Numbers – Den Tod vor Augen” gewohnt gut weiter. Auch dieses Mal konnte die Story mich packen und mich erst auf der letzten Seite wieder loslassen.

Wie auch im ersten Band begegnen wir wieder dem rotzigen Schreibstil, der prima an die Charaktere und auch die Zielgruppe dieser Trilogie angepasst ist. Wer diesen Schreibstil in Band 1 schon nicht mochte, der wird auch hier seine Schwierigkeiten haben. Mir persönlich hat er gut gefallen, da er authentisch wirkt.

In Band 2 begegnen wir bekannten, aber auch völlig neuen Charakteren, die gut ausgearbeitet sind und die Fähigkeit haben, mich als Leser in ihre persönliche Geschichte so einzubeziehen, dass ich mich mit ihnen gleichzeitig freuen, aber auch leiden kann.

Die Idee des ersten Bandes wird in “Numbers – Den Tod vor Augen” natürlich wieder aufgegriffen, aber auch leicht verändert, so dass ich als Leser nicht das Gefühl hatte den ersten Band, nur mit anderen Charaktere zu lesen. Die Weiterentwicklung hat mir persönlich gut gefallen und ich bin gespannt darauf in was die Idee im Abschlussband gipfeln wird.

Fazit

Auch mit Band 2 der Numbers-Trilogie konnte mich Rachel Ward wieder abholen und begeistern. Wem Band 1 gefallen hat, der sollte dringend weiterlesen und Adam kennenlernen.

[Aktion Stempeln] September 2012


Kalte Berechnung – Stefanie Maucher

An diesen wirklich gut geschriebenen Kurzroman kann ich mich erinnern als hätte ich ihn nicht vor zwei Jahren sondern vor zwei Wochen gelesen. Ich habe damals bei Lovelybooks an der Leserunde teilgenommen und mich sehr über die rege Teilnahme der Autorin gefreut. So macht das Lesen eines Buches noch mehr Spaß.

Hier gibt es also ganz definitiv einen grünen Stempel von mir.

 

Dornröschenschlaf – Alison Gaylin

An diesen Thriller kann ich mich leider nicht mehr wirklich gut erinnern, nur, dass er in meinen Augen einfach zu langweilig für einen richtigen Thriller war. Die “Fähigkeit” er Protagonistin finde ich immer noch sehr spannend und kann mich nun auch bald im zweiten Teil davon überzeugen, ob die Autorin dazu gelernt hat oder nicht.

´Leider muss hier der rote Stempel zum Einsatz kommen, da das Buch mir nicht im Gedächtnis geblieben ist.

 


Spiel des Lebens – Veit Etzold

Die Grundidee dieses Jugendthrillers ist mir noch im Gedächtnis geblieben und auch, dass ich leider nicht ganz so begeistert von dem Buch war. Begeistert war ich allerdings von der Covergestaltung und der Skyline Londons auf dem Buchschnitt. Hat schon was. Für einen grünen Stempel reicht diese Erinnerung jedoch nicht aus, daher muss der rote wieder herhalten.

 

 


Wassermanns Zorn – Andreas Winkelmann

Auch hier blitzen leider immer wieder nur kleine Ausschnitte des Buches in meinen Erinnerungen auf, aber nie das gesamte Bild. Ich kann noch nicht einmal mehr sagen, wer der Täter war. Was ich noch weiß, ist, dass mir das Buch unheimlich gut gefallen hat und ich mir im Nachhinein sogar noch einen weiteren Winkelmann zugelegt habe.
Das Buch ist mir also leider nicht mehr präsent.

 

 

Das war’s auch schon wieder mit dem Blick in die Vergangenheit. Vier gelesene Bücher sind ja nicht gerade viel und dass ich mich davon auch nur noch ein eines erinnern kann, ist ehrlich gesagt etwas mau. Hoffentlich wird der Oktober wieder besser.

[Montagsfrage] Gab es schon mal eine Situation, in der dir das Lesen in der Öffentlichkeit peinlich war?

zur Montagsfrage bei Libromanie

Ich merke gerade, dass ich irgendwie eine Tendenz dazu habe Ninas Montagsfragen irgendwie immer am Dienstag zu beantworten. Immer aus der Reihe tanzen, wah? Smiley mit herausgestreckter Zunge
Aber nun zur Frage. Gab e schon mal eine Situation, in der mir das Lesen in der Öffentlichkeit peinlich war…

Ich habe angestrengt überlegt, aber mir möchte keine Situation einfallen. Ich lese gerne und das auch in der Öffentlichkeit. Und auch wenn mir mal ein Tränchen in die Augen schießt, dann macht mir das nichts aus. Ist ja alles menschlich. Mir war noch nicht einmal eins meiner Bücher peinlich, die ich gelesen habe.
Also nein, es gab keine Situation. Zumindest keine an die ich mich bewusst erinnern kann.

Wie sieht es bei euch aus? War euch das Lesen in der Öffentlichkeit schon einmal peinlich oder seid ihr da ähnlich schmerzbefreit wie ich?

[Rezension] Numbers–Den Tod im Blick von Rachel Ward

9783551311511

 

Titel: Numbers – Den Tod im Blick
Autor: Rachel Ward
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: April 2012
Format: Taschenbuch (368 Seiten)
ISBN-13: 978-3-551-31151-1
Preis: 8,99€

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Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

Die 15-jährige Jem ist anders. So anders, dass sie am liebsten allein ist, ganz ohne andere Menschen um sie herum. Denn in den Augen eben dieser Menschen sieht sie eine Zahl. Unauslöschlich und immer präsent. Die Zahl ist das genaue Todesdatum desjenigen. Noch nie hat sich eine Zahl geändert. Die Gewissheit um was es sich dabei handelt, hat Jem seit ihrem siebten Lebensjahr, dem Jahr, in dem sie ihre Mutter tot im Bett gefunden hat.
Acht Jahre nach diesem grausamen Ereignis ist Jem zum ersten Mal wieder so richtig glücklich. In ihrem Freund Spinne hat sie jemanden gefunden, der sie versteht und so nimmt wie sie ist. Doch als sie am London Eye den Menschen in die Augen blickt und überall die selbe Zahl entdeckt, weiß sie, dass etwas Schreckliches passieren wird. Jem und Spinne werden zu Gejagten. Verfolgt von der Polizei und den Medien.

Meine Meinung

Was für ein Buch. Ich habe teilweise Rotz und Wasser geheult und konnte es kaum aus der Hand legen.

Rachel Wards “Numbers” ist ja ein Jugendbuch und wird heutzutage sogar teilweise als Unterrichtsmaterial verwendet, was ich in diesem Fall absolut befürworte. Ein wirklich tolles Buch, das meiner Meinung nach genau auf Jugendliche zugeschnitten ist und die richtigen Werte vermittelt, ohne dabei den Moralfinger zu schwingen.

Was gleich zu Beginn auffällt ist die etwas rotzige Jugendsprache, die hier verwendet wird. Für die eigentliche Zielgruppe sehr passend, für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber es hat sich definitiv gelohnt mich daran zu gewöhnen. Unsere Protagonistin Jem spricht den Leser direkt an und zeitweise hat man das Gefühl sie führt ein Gespräch mit dem Leser aber man dürfe ein wenig in ihr Tagebuch hineinschnuppern.

Jem hatte es in ihrem Leben nicht leicht und verbringt ihr Dasein eher im bildungsferneren Bereich der Gesellschaft. Ihre Sprache, ihre Taten und auch ihre Gefühlswelt passen optimal und doch merkt man schnell, dass in diesem Mädel noch so viel mehr steckt. Eigentlich ist sie sehr höflich, sehnt sich nach Nähe und Geborgenheit und möchte etwas aus ihrem Leben machen, doch die Umstände scheinen sich gegen sie verschworen zu haben.
Die Autorin lässt ihre Charaktere leben und den Leser mitfühlen. Ich bin zwar tatsächlich ein überdurchschnittlich emotionaler Mensch, dennoch ist es für mich schon ein Qualitätskriterium, wenn es ein Buch schafft mich zum Weinen zu bringen und dieses hat es ganz eindeutig geschafft, was in diesem Fall positiv zu bewerten ist.

Fazit

Mit “Numbers – Den Tod im Blick” ist Rachel Ward wirklich sehr gutes Buch gelungen, das ich jedem ans Herz legen möchte. Es lässt sich gut lesen, ist spannend und bringt einen zum Nachdenken. Wagt gerne einen Versuch, auch wenn ihr nicht mehr zur Schule geht und schon ein wenig älter seid – es lohnt sich.
Eine schöne und zugleich traurige Geschichte über die sich gut reden lässt und das nicht nur im Unterricht. Volle Punktzahl – 5 von 5 Sternen.

[Lese-Rückblick] August 2014

Gelesen

  • Die Chroniken der Seelenträger – Der Wächter von E. Snyder (★★★★)
  • Intruder – 6. Tag von Wolfgang Hohlbein (★★)
  • Numbers – Den Tod vor Augen von Rachel Ward (★★★★)
  • Menschenjagd von Richard Bachmann (★★★★)
  • Numbers – Den Tod im Griff (★★★★)

1437 Seiten

Top des Monats

So ein richtiges Top des Monats gibt es nicht. Keins der Bücher hat mich so richtig geflashed. Alle der vier Sterne Bücher haben wir sehr gut gefallen, aber eben nicht unglaublich gut.

Zusammengefasst

Tjoa…leider kein so guter Monat. Irgendwie hatte ich ein besseres Gefühl, aber so aufgeschrieben sieht es doch eher mau aus. Geplant hatte ich so viel mehr. Naja, es wird bestimmt wieder besser.
Sternetechnisch war der Monat recht gut. Nur ein Buch konnte mich so gar nicht begeistern. Aber zum Glück hat die Intruder Reihe nun auch ein Ende.

Wie sah euer August so aus? Wie viele Bücher habt ihr gelesen und waren Highlights mit dabei?

[Anti Age dem SuB! 3.0] Der erste Monat ist rum

Der August ist nun rum und damit auch der erste Monat der “Anti-Age dem SuB!” 3.0 Challenge. Ich finde, ich habe für meine Verhältnisse recht gut in die Challenge gestartet, denn ich konnte zwei Bücher “entsubben” und habe damit immerhin 4 Lose gesammelt.

Die Glücksfee brachte mir “Die Chroniken der Seelenträger – Der Wächter von E. Snyder”, welches ich sehr schnell weg lesen konnte und danach leider feststellen musste, dass es immer noch keinen zweiten Teil gibt. Weiß jemand von euch, ob es noch eine Fortsetzung geben wird, mir hat das Buch nämlich ziemlich gut gefallen.
Beim Ur-Opa durfte ich Richard Bachmanns Menschenjagd verabschieden. Mir war gar nicht bewusst wie alt dieses Buch eigentlich ist, dafür hat es mir echt gut gefallen.

Die Zusatzaufgabe konnte ich leider nicht lösen, da ich partout keins der Bücher mit einem Song verknüpfen könnte. Musik etc. steht bei mir grundsätzlich in Verbindung mit Emotionen und da ich bei den ungelesenen Büchern diese eher weniger hatte, musste ich passen und konnte hier somit kein Los einheimsen.
Ebenso wenig erfolgreich war ich beim “Plus-Minus”. Durch meinen Geburtstag kamen so einige Bücher neu auf den SuB hinzu und ich habe mich zusätzlich noch einer Flohmarkttour hingegeben, die meinen SuB leicht *hust* erhöht hat.

Auf in den September!

So, die Glücksfee hat wieder zugeschlagen und dieses Mal darf ich mich an der Nibelungensaga von Wolfgang Hohlbein versuchen. Mein Exemplar ist ein Sammelband und enthält die ersten beiden Bände. So richtig Lust habe ich auf das Buch allerdings nicht…aber ich habe ja ein Ziel vor Augen. Zwinkerndes Smiley

Vom Ur-Alt-SuB hat es “Nackte Angst von Dean Koontz” geschafft auf meine Leserunde zu wandern. Ich bin gespannt, was der September so bringen wird.