[Rezension] Pala–Das Geheimnis der Insel von Marcel van Driel

9783841503541

 

Titel: Pala – Das Geheimnis der Insel (Band 2)
Autor: Marcel van Driel
Übersetzerin: Kristina Kreuzer
Verlag: Oetinger Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 24. Juni 2016
Format: Paperback (304 Seiten)
Empfohlenes Lesealter: 12 – 15 Jahre
ISBN: 978-3-8415-0354-1
Preis:  10,99€

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Worum geht’s?

Iris und die anderen Kinder au f Pala haben die ersten lebensgefährlichen Tests von Mr. Oz bestanden und bereits wochenlanges Training hinter sich. Mr. Oz’ Ziel eine Armee aus Superhelden zu bilden, rückt immer näher. Doch was genau er vorhat weiß niemand, nicht einmal sein Sohn.
Bisher ist es nur Justin, Iris’ Bruder, gelungen von Pala zu entkommen und nachdem dieser erneut Kontakt zu seiner Schwester aufgenommen hat, schöpft Iris wieder Hoffnung die Insel auch bald verlassen zu können. Gemeinsam versuchen sie hinter Mr. Oz’ Pläne zu kommen und ihn zu stoppen. Als dieser jedoch mitbekommt, dass Iris heimlich Nachforschungen anstellt, wird es richtig gefährlich für Iris und ihre Freundin Yunyun.

Meine Meinung zum Buch

Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan von Jugendbüchern, auch wenn ich selber seit ein, zwei Jahren aus dem Alter der angesprochenen Zielgruppe herausgewachsen bin. Ich muss aber sagen, dass spannende, gut geschriebene oder auch emotionale Jugendbücher prima dafür geeignet sind, wenn man mal etwas leichteres für Zwischendurch haben möchte.
Ich habe “Pala” direkt nach einem Buch für Erwachsene gelesen und brauchte daher ein paar Seiten, um mich an den simpleren Schreibstil und das erhöhte Tempo zu gewöhnen. Aber genau diese Dinge machen Jugendbücher und in diesem Fall “Pala” so interessant für mich. Ein Schreibstil, der nicht anspruchslos ist, bei dem ich aber auch nicht wirklich viel Nachdenken muss beim Lesen und keine ewig langen Schilderungen von Geschehnissen oder unendlich lang wirkende Problemlösungen bzw. Annäherungen.
Versteht mich nicht falsch, ich lese genau so gerne gut geschriebene Erwachsenenromane, die 500 Seiten und mehr haben und in dem die Protagonisten 200 Seiten brauchen, um das erste Wort miteinander zu wechseln, aber zwischendurch brauche ich einfach mal ein Jugendbuch bei dem alles einfach viel schneller von Statten geht.

Nachdem mir Band 1 schon sehr gut gefallen hat, war klar, dass ich den Rest der Trilogie auch werde lesen müssen. Passenderweise ist der zweite Band der Reihe genau am Geburtstag meiner Tochter erschienen, so dass ich doch etwas länger als geplant gebraucht habe, um dieses Buch zu lesen. Einmal angefangen, hatte ich es allerdings schon innerhalb weniger Tage beendet, was im Moment, mit Baby einem kleine Wunder gleicht. Winking smile

Mit “Pala”“ – Das Geheimnis der Insel” ist Marcel an Driel ein wirklich guter und spanender zweiter Band gelungen. Nicht selten sind genau diese Zwischenbände die Bücher, die sich hinziehen und mehr wir unnötiges Beiwerk wirken. Doch bei Pala ist es anders. Ich habe die Geschehnisse im Buch als wichtig und voranbringend für die gesamte Geschichte empfunden. Es werden wieder einige Fragen beantwortet, aber die große Pointe bleibt immer noch völlig im Dunkeln. Daher bin ich schon sehr gespannt auf den Abschlussband und hoffe, dass dieser mir alle offenen Fragen beantwortet.

Fazit

Wer Band 1 schon mochte, dem wird der zweite Band sicherlich mindestens genau so gut, wenn nicht sogar besser gefallen. Ich persönlich fand ich tatsächlich etwas besser als Teil 1 und bin regelrecht durchs Buch geflogen und habe alles Gelesene verschlungen.
Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, ein richtiger Pageturner. Sicherlich läuft deswegen auch einiges einfach zu glatt und reibungslos, aber darüber kann ich getrost hinwegsehen und mich darüber freuen, ein spannendes Buch genossen zu haben.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und damit eine klare Leseempfehlung.

[Behind The Screens] #8 Eine ereignisreiche Woche…in jeglicher Hinsicht

“Behind The Screens” ist eine Aktion von Book Walk und Stehlblüten.

 

Wie war deine Woche?

Eigentlich sehr schön, zumindest größtenteils. Und auch recht ereignisreich für meine Verhältnisse.
Nachdem das Tochterkind und ich die Woche ganz entspannt begonnen haben und den Montag und Dienstag zu Hause verbracht haben, sind wir am Mittwoch dann spontan zu Nina gefahren. Ihr erinnert euch vielleicht, im letzten Beitrag habe ich davon erzählt, dass mein Baby und ich das Autofahren üben müssen und möchten. Der Besuch bei Nina war also eine ziemlich gute und willkommene Gelegenheit. Es war auch sehr schön dort, mehr dazu später.
Am Donnerstag haben wir uns dann erneut ins Auto geworfen und sind zum Delfi gefahren. “Was zum Henker ist das denn jetzt schon wieder?!?”, werden sicherlich viele von euch denken…ich erkläre das jetzt nicht lang und breit…es ist einfach ein “Mutter-Baby-Ding”. Die Babys machen Babysachen und die Mamas kommen mal unter Leute und können sich austauschen. Zwinkerndes Smiley
Am Freitag war vormittags dann wieder die Krabbelgruppe hier und das Tochterkind wollte partout nicht schlafen…es ist ja alles zu aufregend. Das Ergebnis war, dass sie ganze fünf Stunden am Stück wach war, dadurch mächtig übermüdet und ich mächtig gestresst, erschöpft und gefrustet als sich das Mittagsschläfchen dann zum “Kampf” entwickelte. In so einem Zustand fällt einem das rationale Denken nicht immer einfach…
Gestern kamen dann spontan meine Eltern zu Besuch, die ihre kleine Enkeltochter einfach nur abgöttisch lieben und gar nicht die Finger von ihr lassen können, wenn sie hier sind. Das hat den Vorteil, dass Christian und ich in Ruhe Haushaltsdinge machen können, denn das Baby ist beschäftigt und meine Eltern haben nur Augen für die Enkeltochter und brauchen keine “Bespaßung” von uns. Zwinkerndes Smiley

Wie viele Bücher möchtest du dieses Jahr lesen und glaubst du, dass du dich im Vergleich zum Vorjahr steigern kannst?

Die letzten Jahre habe ich immer zwischen 60 und 65 Büchern pro Jahr gelesen. 2016 hat das dann nicht wirklich geklappt, da sich meine Prioritäten unweigerlich verschoben haben. Für 2017 habe ich mir nun das heroische Ziel von 12 Büchern gesetzt! Ein Buch pro Monat sollte doch auch mit Baby drin sein.

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war eindeutig der Mittwochnachmittag bei Nina. Die Liebe hat sich mit einem anderen ganz lieben Menschen eine Überraschung für mich ausgedacht, weil ich zu Weihnachten etwas enttäuscht wurde. Diese beiden lieben Menschen haben sich so viel Mühe gemacht, nur um mir eine Freude zu bereiten. Mich hat das ganz zu Tränen gerührt. Nina selber hat sich sogar hingesetzt und mir einen Leseknochen genäht. ❤ Außerdem gab es noch viele andere Kleinigkeiten in meinem Überraschungspaket. Ich bin so froh und glücklich, solche Menschen in meinem Leben zu haben. An dieser Stellen vielen Dank nochmal! ❤ ❤ ❤

Wie war eure Woche? Hattet ihr auch ein tolles Wochenhighlight?

[Rezension] Die Zeitagentin–Ein Fall für Peri Reed von Kim Harrison

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Titel: Die Zeitagentin – Ein Fall für Peri Reed
Autorin: Kim Harrison
Übersetzerin: Frauke Meier
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 11. April 2016
ISBN: 978-3-453-31730-7
Format: Klappenbroschur (640 Seiten)
Preis: 14,99 Euro

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Worum geht’s?

Vierzig Sekunden können den Lauf der Welt verändern

Peri Reed ist jung, sexy und tough. Doch das ist nicht das Beste an ihr! Was sie einzigartig macht, ist ihre Gabe: Peri kann vierzig Sekunden in der Zeit zurückspringen und die Vergangenheit verändern. Ein unschätzbarer Vorteil, wenn man für eine staatliche Geheimorganisation arbeitet, die Jagd auf die gefährlichsten Kriminellen der USA macht. Bis Peri eines Tages der Korruption verdächtigt wird und fliehen muss. Plötzlich zur Staatsfeindin Nummer eins geworden, ist sie fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen und die Drahtzieher dieser Verschwörung ausfindig zu machen. Doch Peri kann niemandem mehr vertrauen – nicht einmal dem Mann, den sie liebt … (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Wie beginnt man eine Rezension zu einem Buch an dem man viereinhalb Monate gelesen hat? Hmmm… Ok, zugegeben, ich habe nicht nur so lange daran gelesen, weil mir das Buch nicht zugesagt hat, sondern, weil es mit frischem Baby zu Hause tatsächlich eher weniger Gelegenheiten gibt sich in Ruhe hinzusetzen und zu lesen.
”Die Zeitagentin” hat leider auch so lange Kapitel, dass ich nicht mal eben während des Mittagsschlafs meines Kindes zum Buch greifen wollte, da ich ein ganzes Kapitel eh nicht geschafft hätte und ich bin kein großer Fan davon mitten im Kapitel aufzuhören und das Buch beiseite zu packen. Also die Kapitel sind nicht “High Fantasy – lang” und umfassen 50 Seiten und mehr, das nun nicht, aber 20-30 Seiten empfinde ich in diesem Fall durchaus als lang. Wenn ich pro Seite etwa 1,5 Minuten brauche, komme ich auf ca. 30 Minuten bei einer Länge von nur 20 Seiten. Um dies zu schaffen, müsste ich mich, nachdem ich das Tochterkind zu Bett gebracht habe umgehend und ich meine umgehend (ohne Umwege über Toilette, Wasserflasche etc.) an das Buch setzen und super konzentriert (*irone* das fällt einem bei Schlafmangel auch sehr leicht… *ironie off*) lesen, damit ich das Kapitel dann punktgenau beenden kann, bevor es aus dem Babyfon schallt. Ihr merkt…es war etwas schwierig für mich.

Sicherlich hätte ich aber trotz Baby nicht so lange an dem Buch gelesen, wenn es mich von der ersten Seite an gefesselt hätte. Das Buch begann gut. War spannend und flüssig zu lesen, doch nach etwa 50-100 Seiten lies es dann nach. Meiner Meinung nach zog es sich in die Länge und war auch etwas wirr. Zugegeben, vielleicht hätte ich es mit mehr Schlaf nicht als ganz so wirr empfunden, aber zwischenzeitlich hatte ich tatsächlich den Faden verloren, so als würden mir die Informationen von ein paar Seiten fehlen. Dennoch habe ich tapfer weitergelesen und irgendwann wieder ins Buch zurückgefunden. Es ergab dann glücklicherweise auch alles einen Sinn und zu dem Zeitpunkt wurde das Buch dann auch wieder interessanter und ein wenig spannender. Aber so richtig umgehauen hat mich das Buch nicht.

Die Charaktere waren meiner Meinung nach mit zu wenig Tiefe gezeichnet. Ich habe mit keinem einzigen so richtig mitfühlen können. Ich habe tatsächlich nur eine Geschichte gelesen, anstatt sie richtig mitzuleben und mitzufühlen. XY ist angeschossen worden? – Na und. Die Protagonistin hat ernsthafte Probleme? – Da kommt sie auch irgendwie schon wieder raus…
Ich würde nicht behaupten, dass die Geschichte vorhersehbar gewesen ist, aber mich hat es kaum interessiert, wie es weitergeht. Irgendwie ist die Geschichte ja vorangekommen, ob nun das passiert ist, was passiert ist oder die Autorin sich einen anderen Plot ausgedacht hätte, es war mir beim Lesen ehrlich gesagt egal. Vielleicht lag das auch daran, dass mir die Charaktere, samt der Protagonistin nicht wirklich sympathisch waren. Peri Reed befindet sich in Lebensgefahr und muss flüchten? – Aber bitte nicht in ordinärer Kleidung! Da muss erstmal der feinste Zwirn her und natürlich muss man auch alle naslang immer wieder darauf hinweisen, wie gut sich Miss Reed kleidet und wie ihre Figur darin zur Geltung kommt.

Am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen, denn dieser hat mir gut gefallen. Nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht anspruchslos. Ich konnte das Geschriebene gut in Bilder umsetzen, so dass ich mir die Charaktere und auch die Umgebung bildlich gut vorstellen konnte. Auch die Idee an sich hat mir gut gefallen, sonst hätte ich ja auch nicht angefangen das Buch zu lesen. Aber aus den 640 Seiten hätte man ruhig 400 machen können und dadurch mehr Tempo und Spannung reinbringen können.

Fazit

Kim Harrisons “Die Zeitagentin” war leider nicht meins. So gut mir die Idee und der Schreibstil auch gefallen haben, die Umsetzung und die Charaktere haben leider dafür gesorgt, dass ich nur schleppend voran kam und das Buch gar nicht wirklich zur Hand nehmen wollte. Mich hat es nicht wirklich interessiert wie es weitergeht. Nun habe ich das Buch beendet und werde auch die restlichen Bände dieser Reihe nicht lesen.
Von mir gibt es leider keine Leseempfehlung, daher kann ich auch nur knappe 2,5 von 5 Sternen vergeben.

[Behind The Screens] #7 Der Start ins neue Jahr

“Behind The Screens” ist eine Aktion von Book Walk und Stehlblüten.

 

Wie war deine Woche?

Ich habe gerade festgestellt, dass ich irgendwie schon seit etwa einem Monat kein “Behind The Screens” mehr gepostet habe. Es war in der Tat recht viel los in letzter Zeit und wenn ich abends dann mal ein Stündchen für mich habe, geht das meistens für’s Lesen oder Prokrastinieren drauf. Aber so richtig Muße mich abends müde und erschöpft vom Tag noch an das Notebook zu setzen, hatte ich in letzter Zeit nicht. Das Tochterkind fordert uns im Moment ein wenig. Smiley
Aber nun nutze ich meine “freien” fünf Minuten und schreibe euch schnell einen Beitrag… Naja, ok…das Schreiben dauert dann doch etwas länger als fünf Minuten. Zwinkerndes Smiley

Unsere letzte Woche war recht ereignisreich. Also ereignisreich für eine frischgebackene Mutter mit Baby. Denn am Montag hatten wir Besuch von einer Freundin, die ich schon gefühlte Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe. Es war echt ganz schön ein wenig zusammenzusitzen und zu reden. Das Tochterkind hat auch ganz super mitgemacht und hat uns sogar die Möglichkeit dazu gegeben zu reden.
Am Dienstag waren wir dann bei einer Mami und ihrem Baby, die wir aus dem Geburtsvorbereitungskurs kennen. Wir waren dort zum Frühstücken eingeladen, damit ich gleich einen meiner Neujahresvorsätze umsetzen konnte. Und zwar möchte ich mit dem Tochterkind mehr raus, mehr unter Leute. Die kleine Maus ist leider kein so großer Fan vom Autofahren und daher geht das nicht wirklich leise von Statten, wenn ich mit ihr unterwegs bin. Da mich das aber stark ablenkt, habe ich das Auto dann lieber stehen gelassen. Sicher ist sicher. Jetzt möchte ich das Thema aber angehen, denn nur zu Hause abzuhängen (im Kinderwagen fahren ist nämlich auch eine halbe Katastrophe und im Tuch geht’s auch nicht mehr, denn dann sieht man nämlich nichts mehr), wird auf Dauer nicht nur mir, sondern auch meiner Tochter Langweilig. Daher versuche ich nun häufiger mit ihr Auto zu fahren und besagte Mami hat uns netterweise zum Frühstücken eingeladen, damit wir das Autofahren üben können.
Am Freitag hatten wir dann das übliche Krabbelgruppentreffen, was echt schön war, da wir fast vollzählig waren und es echt schön zu sehen ist, wie die Kleinen immer mehr miteinander agieren.

Mit welchem Buch startest du ins neue Jahr? Wie gefällt es dir bisher?

Nachdem ich nach nur viereinhalb Monaten endlich mit “Die Zeitagentin” durch bin, habe ich das neue Jahr mit “Pala – Das Geheimnis der Insel” angefangen. Es handelt sich hier um den zweiten Band der Trilogie und nachdem mir der erste schon so gut gefallen hat, musste der zweite natürlich auch hier einziehen.
Mit Pala komme ich auch ganz eindeutig schneller und besser voran als mit der Zeitagentin. Sicherlich liegt es auch daran, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, aber es ist auch interessanter und spannender. Bisher gefällt mir das Buch nämlich sehr gut. Klar, geht es nicht so sehr ins Detail, wie ein Buch für Erwachsene und bestimmte Dinge sind recht schnell und unkompliziert abgehandelt, aber genau sowas brauche ich gerade. Nicht viel Nachdenken beim Lesen, Spaß haben und mitfiebern.

Was war dein Wochenhighlight?

Für die Masse wieder nichts Besonderes, aber für mich war das Wochenhighlight ganz klar die geglückte 15 Minuten Fahrt mit dem Auto in eine andere Stadt und die ebenfalls problemlose Fahrt zurück nach Hause. Das Tochterkind hat tatsächlich nicht gebrüllt beim Fahren, sondern hat ganz neugierig geguckt und ein wenig gespielt. Der Rückweg war zwar etwas lauter, weil sie müde war, aber das war nur meckern und kein weinen oder brüllen.
Wenn ihr irgendwann auch mal ein Baby haben solltet, das Autofahren hasst, könnt ihr vermutlich verstehen, wie das zu meinem Wochenhighlight wurde. Zwinkerndes Smiley
Nächste Woche wollen wir es dann nochmal mit dem Autofahren probieren und schauen, ob wir es zum Delfi schaffen. Smiley

Was war euer Wochenhighlight? Erzählt mir in den Kommentaren davon, wenn ihr mögt.

 

 

 

Falls ihr Lust habt, bei Behind The Screens mitzumachen, sind hier noch schnell die Fragen fürs nächste Mal:
1. Wie war deine Woche?
2. Wie viele Bücher möchtest du dieses Jahr lesen und glaubst du, dass du dich im Vergleich zum Vorjahr steigern kannst?
3. Was war dein Wochenhighlight?

Guten Rutsch ins Jahr 2017!

Ihr Lieben!

Kommt gut ins neue Jahr. Lasst es euch heute gutgehen. Feiert schön oder macht es euch auf dem Sofa mit einem Buch gemütlich. Fresst euch voll oder knabbert an einem Salatblatt. Egal, was ihr heute tut, wir hoffen, ihr tut es, weil ihr Lust drauf habt und es wollt.
Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit euch und wünschen euch einen guten Rutsch ins Jahr 2017!

Euer tthinkttwice-Team

[Rezension] Nellies großer Auftritt von Patricia Schröder

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Titel: Nellies großer Auftritt
Autorin: Patricia Schröder
Illustratorin: Carola Sieverding
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 3. Oktober 2016
ISBN: 978-3570173770
empfohlenes Lesealter: ab 6 Jahren
Format: Hardcover (88 Seiten)
Preis: 8,99 Euro

Worum geht es?

Nellie kommt aus einer Zirkusfamilie und reist viel umher. Etwas Schöneres als ein Leben inmitten von Artisten, Ponys und Schimpansen kann sie sich nicht vorstellen. Als sich Nellies Mutter bei einer Probe verletzt, soll die Ponynummer aus dem Programm genommen werden. Das kann Nellie nicht zulassen! Sie hat auch schon eine tolle Idee . Quelle

Die Autorin:

Patricia Schröder, 1960 im Weserland geboren, wuchs in Düsseldorf auf, sie studierte dort Textildesign und arbeitete auch einige Jahren in diesem Beruf. Als ihre Kinder zur Welt kamen, kehrte sie ihrer Heimat den Rücken zu und zog mit ihrem Mann in ein altersschwaches Haus auf einer Warft an der Nordsee. Dort lebt und liebt die herzliche Autorin mit ihrer Familie und einer Hand voll Tieren. In dieser herrlichen Gegend fing sie an sich Geschichten auszudenken und aufzuschreiben. Dies ist ihr sehr gut gelungen, wie wir beim Lesen ihrer Bücher immer wieder feststellen.

Im Jahr 1998 erschien ihr erster Roman, inzwischen hat sie mehr als 170 Bücher veröffentlicht.

Patricia Schröder hat das Konzept “Erst ich ein Stück, dann du” entwickelt, um bei Kindern durch das gemeinsame Lesen, den Spaß und damit die Liebe zu Büchern näher zu bringen. Ihr liegt die Leseförderung besonders am Herzen.

Hier kommt ihr zur Homepage der Autorin

Unsere Meinung zum Buch:

Meine Jungs lieben die Geschichten der Autorin und haben sich auf ein weiteres Buch aus ihrer Feder sehr gefreut. Ich hatte diesmal das Glück nur Zuhörerin zu sein, die Jungs haben das Buch ganz alleine zusammen gelesen. Während der Große ein absoluter Bücherwurm ist, tut sich der Kleine noch etwas schwer mit dem Lesen. Daher finden wir dieses Konzept und das gemeinsame Lesen perfekt, um dem Kleinen die Freude am Lesen näher zu bringen.

Bereits nach den ersten Seiten hat uns die Geschichte gefangen genommen. Das Zirkusmädchen Nellie ist ein freundliches und sehr sympathisches Mädchen. Aber nicht nur Nellie, auch die anderen Protagonisten sind mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben worden. Wir haben dadurch die Zirkus Corelli Familie und ihre Tiere gleich lieb gewonnen.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig, mit viel Herz und altersgerecht geschrieben. Die Geschichte lebt nicht nur durch ihre bildhafte Sprache, sondern auch durch die wunderschönen Illustrationen von Carola Sieverding. Diese unterstreichen die spannende Geschichte und erwecken beim Betrachten der vielen Bilder ein schönes Gefühl von Zugehörigkeit. Die Kapitel haben eine perfekte Leselänge. Für unseren Kleinen waren die kurzen Texte prima zu lesen und auch zu verstehen. Die Autorin hat für die Kinderabschnitte einfache Worte gewählt, was mir sehr gut gefällt. Schwierige Worte würden hier die Lesefreude eher mindern und ein weiterlesen eher schwierig machen.

Der am Anfang aufgebaute Spannungsbogen konnte konstant innerhalb der Geschichte gesteigert werden. Die Geschichte endet mit einem wunderschönem und abgeschlossenen Ende. Uns hat hier nichts gefehlt und wir drei haben nach 78 Seiten das Buch glücklich geschlossen.

“Nellies großer Auftritt” wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Fazit:

Diese wunderschöne Geschichte hat uns gleich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Wir haben eine schöne Lesezeit gemeinsam verbracht und sind in eine bunte Zirkuswelt abgetaucht, dieses Lesehighlight belohnen wir mit fünf von fünf Sternen.

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