[Rezension] Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo von Gerlis Zillgens

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Titel: Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo
Autor: Gerlis Zillgens
Verlag: Loewe Verlag
Erscheinungsdatum: August 2014
Format: Flexcover (224 Seiten)
empfohlen: ab 11 Jahren
ISBN: 978-3-7855-7986-2
Preis: 12,95€

zum Buch

Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

Yolo ist dreizehndreiviertel, einzige Tochter von geschiedenen Ernährungsberatern und mit der Gesamtsituation unzufrieden. Vor allem Erwachsenen fehlt einfach der Blick für das Wesentliche. Dabei ist doch völlig klar, dass Nuss-Nugat-Schokolade und Partys im KRASS zu den Grundrechten von Teenagern gehören! Yolo bloggt, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Und zu einer besseren Welt gehört für Yolo auch, endlich von Jo Zwometerzwo beachtet zu werden – nur wie soll sie das am besten anstellen?
Weltverbesserung aus der Sicht eines Teenagers: Ein frech und authentisch erzähltes Mädchenbuch mit witzigen Illustrationen zum Thema Bloggen, Freundschaft und erste Liebe. (Quelle: Loewe-Verlag)

Meine Meinung zum Buch

Zwar bin ich schon ein gaaaanz kleines bisschen älter als 11 Jahre, doch Yolo konnte auch mich mit ihrer Art begeistern.

Yolo, die eigentlich Yoko heißt, aber auf keinen Fall so genannt werden möchte, da sonst die ganze Welt darüber bescheid wissen würde, dass sie in einem Tretboot gezeugt wurde (Yoko bedeutet nämlich “Kind des Meeres”), ist 13 ¾ Jahre alt und sie bloggt. Sie bloggt für eine bessere Welt. Denn wir Erwachsenen verstehen einfach gar nichts von Erziehung und machen alles falsch. Also postet sie Tipps und Wissenswertes, besonders für Eltern, Lehrer und Erzieher und alle zwischen 10 ½ und 15 ¾.

Yolo ist einfach einzigartig. Frech, selbstbewusst, manchmal besserwisserisch, dickköpfig und sehr kreativ. Ein Mädchen, das man einfach in sein Herz schließen muss.

“Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo” ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Der Leser begleitet Yolo durch ihr Leben und bekommt hier und da auch mal einen Einblick in ihren Blog. Das Buch ist sehr humorvoll, authentisch und leicht geschrieben, so dass 11-jährige Leserinnen und auch uralte Menschen (Zitat Yolo: mit 30 ist man bereits echt alt) wie Ich Spaß an dem Buch haben. Es lässt sich wunderbar flüssig lesen, unterbrochen wird man lediglich von Muskelkater im Bauch und Lockerungsübungen für die Gesichtsmuskulatur, die man ab und an beim Lesen durchführen muss, da das ständige Grinsen diesen Teil der Muskulatur doch stark beinträchtigen kann.

Alle Charaktere des Buches sind wunderschön plastisch beschrieben, so dass sich der Leser sehr gut jeden einzelnen Charakter vorstellen kann. Außerdem kann ich mir sehr gut vorstellen, dass junge Mädchen sich auch prima mit Yolo identifizieren können und ihnen das Buch gleich doppelt so viel Spaß macht.

Optisch ist Gerlis Zillgens erstes Yolo Buch auch ein absoluter Hingucker. Das Cover ist liebevoll gestaltet und im Buch finden sich sehr amüsante Illustrationen von Laura Rosendorfer.

Mein Fazit

“Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo” ist absolut stimmig. Witzig, humorvoll und interessant geschrieben, ist dies nicht nur ein Buch für jugendliche Mädchen. Nein, auch ich als erwachsene Frau hatte sehr viel Spaß mit Yolo und ihrer Familie.
Für mich ein absolut empfehlenswertes Buch, dem ich nur die volle Sternenzahl geben kann.

An dieser Stelle auch vielen Dank an Tina von super.lese.helden, die mir das Buch mit ihrer überaus gelungenen Rezension schmackhaft gemacht hat.

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4 Gedanken zu “[Rezension] Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo von Gerlis Zillgens

  1. Hallo Miriam!

    Eine sehr schöne Rezension! 🙂
    Vielen Dank, dass du auch auf meine Rezi verwiesen hast!

    Ich wünsche dir ein tolles, sonniges Wochenende!
    Liebe Grüße
    von Tina

    • Hi Tina 🙂
      Danke dir und immer wieder gern. 🙂 Deine Rezension hat mir auch sehr gut gefallen und da du Inspiration warst, konnte ich das ja nicht verschweigen. 😉

      Dir auch ein schönes Wochenende.

      Liebe Grüße
      Miriam

    • Huhu 🙂

      Ich würde es tatsächlich eher in die Kategorie Mädchenbuch einordnen. Es geht u.a. um das Verliebt sein in einen Jungen, was Ben vielleicht etwas stören würde.
      Ansonsten ist es ein Buch, was sehr gut rüberbringt, wie doof Erwachsene manchmal sind und Kinder/junge Menschen nicht verstehen.
      Für Ben könnte es evtl. etwas zu wenig Action beinhalten.

      Liebe Grüße
      Miriam

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