[Rezension] Mondtochter: Die Nacht der Elemente von Lia Haycraft

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Titel: Mondtochter – Die Nacht der Elemente
Autor: Lia Haycraft
Verlag: Bookshouse
Erscheinungsdatum: November 2014
Format: Printbuch, eBook (243 Seiten)
ISBN: 9789963526093
Preis: 12,99€ (Printbuch), 3,99€ (eBook)

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Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

Lucija kann mit Krähen sprechen. Doch das ist nicht das einzig sonderbare an ihr. Lucija ist eine Mondtochter. In wenigen Tagen wird sie sich in der Nacht der Elemente zu einer Arantai verwandeln, einem Geschöpf der Nacht. Sie wird eines der vier Elemente – Feuer, Wasser, Erde oder Luft – beherrschen, doch welches wird sich erst in der Nacht der Elemente zeigen.
Der Luft-Arantai Sander begegnet Lucija eines Nachts auf dem Friedhof und fühlt sich sofort von ihr angezogen. Auch Lucija beginnt Gefühle für Sander zu entwickeln, bis Sanders Vergangenheit die beiden einholt.

Meine Meinung zum Buch

Ein wunderschönes und mystisch gehaltenes Cover, das zu einem zweiten Blick auf das Buch einlädt. Leider konnte mich der Inhalt des Buches nicht ganz so sehr begeistern wie das Cover.

Lia Haycrafts Auftaktband zur “Nacht der Elemente-Reihe” beginnt sehr vielversprechend, endet allerdings leider etwas zu hastig und konfus für meinen Geschmack.

Doch beginnen wir von vorne. Gleich zu Beginn des Buches treffen wir auf Sander und Lucija. Beides Charaktere, die etwas Mystisches umgibt. Es ist nicht unbedingt üblich nachts auf einem Friedhof unterwegs zu sein und dies dann auch nicht unheimlich zu finden. Für Sander ist es völlig normal nachts unterwegs zu sein, denn als Luft-Arantai verträgt er das Sonnenlicht nicht und Lucija mag die Stille, die die Nacht verströmt.
Beide Charaktere umgibt etwas Geheimnisvolles und doch sind sie sympathisch gezeichnet. Besonders Sander hält sich noch einige Zeit bedeckt und gibt seine Geheimnisse erst nach und nach preis.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Dies und die kurzen Kapitel tragen zu einem raschen Vorankommen der Geschichte bei. Lässt sich Lia Haycraft am Anfang noch Zeit, um Setting und Charaktere einzuführen, wird sie im Laufe der Geschichte immer schneller. Das hat den Vorteil, dass es nicht langweilig wird und die Seiten an einem nur so vorbeirauschen. Allerdings wurde es mir ab einem gewissen Punkt einfach zu hektisch. Ich verlor den Faden und hatte Schwierigkeiten, die für mich losen Fäden wieder zu einem Ganzen zusammen zu flicken.
Auch wenn es mir zum Ende hin gelungen ist, alle Fäden wieder aufzusammeln, hätte ich mir hier etwas mehr Langsamkeit und Ausführlichkeit gewünscht. Nicht viel mehr, denn sonst wäre es langatmig geworden, aber ein paar mehr Erklärungen und weniger zeitliche und örtliche Sprünge hätten zumindest mir beim Lesen und verstehen geholfen.

“Mondtochter: Die Nacht der Elemente” hat eine interessante und auch spannende Grundidee zu bieten. Magische Wesen, die sich unsere Elemente zu Nutze machen, um Gutes zu tun und Unschuldige zu beschützen. Doch wie immer sind einige nur auf ihr eigenes Wohl bedacht und darauf so viel Macht, wie nur möglich zu vereinen.

Dieser Auftaktband führt den Leser in die Welt der Arantai ein. Erklärt die grundsätzliche Idee hinter den Elementarwesen und ihren Beweggründen. Es steckt aber noch viel Potential in der Geschichte, das in den weiteren Bänden hoffentlich ausgeschöpft wird. Als Leser erhält man einen guten Einblick, wird aber nicht erschlagen zurückgelassen, nachdem man das Buch zu Ende gelesen hat.

Fazit

“Mondtochter: Die Nacht der Elemente” hat mir von der Idee sehr gut gefallen. Leider wurde mir der Erzählstil zum Ende des Buches etwas zu hektisch und konfus, so dass ich den Draht zum Buch das ein oder andere Mal verloren habe.
Ich sehe aber sowohl in der Geschichte, als auch in der Autorin viel Potential und hoffe, dass sie es in den Folgebänden ausgeschöpft hat.

Von mir gibt es gute 3,5 von 5 Sternen für dieses paranormale Abenteuer.

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