[Rezension] Der letzte Sprung von Roland Lange

 

Titel: Der letzte Sprung
Autor: Roland Lange
Übersetzer: /
Verlag: Prolibris
Erscheinungsdatum: Mai 2015
Format: Paperback (255 Seiten)
ISBN: 978-3-95475-103-7
Preis: 12,95€

zum Buch

Leseprobe

Worum geht es?

In wenigen Tagen beginnt das große Burgturnier in Nörten-Hardenberg. Die Verantwortlichen sind in großer Aufregung, denn auf dem Gelände ist ein Anschlag geplant. Eine der Verantwortlichen wird erpresst und es wird schnell klar, dass mit dem Erpresser nicht zu spaßen ist. Kommissar Behrends und seine Frau sind VIP-Gäste auf dieser Veranstaltung und so besteht für ihn die Möglichkeit, vor Ort unbemerkt zu ermitteln.
Der international gefeierte Springreiter Clement verarbeitet gerade den tödlichen Verlust seiner Freundin und hat sich daher in sein Ferienhaus im Südharz zurückgezogen. Er ist der Star dieses Turniers und insbesondere bei den Damen sehr beliebt.
Handelt es sich bei dem Unfalltod seiner Freundin in den Serpentinen tatsächlich um einen Unfall oder ist sogar Mord im Spiel? Als Behrends begreift, in welcher Gefahr Reiter und Zuschauer sich befinden, ist es schon fast zu spät. Nun ist ein kühler Ermittlerkopf gefragt, um die bevorstehende Katastrophe noch abzuwenden.

Meine Meinung zum Buch:

Als ich das Buch in den Händen gehalten habe, war ich von dem Cover positiv überrascht. Die alte Burg im Hintergrund, die tollen Farben des Himmels und das springende Pferd haben genau meinen Geschmack getroffen.
Der Krimi spielt im Harz, mir ist diese Region aus vielen Winterurlauben mit meinen Eltern sehr gut bekannt, daher habe ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit dieser Region gefreut.

Der Prolog ist interessant geschrieben und baut Spannung auf, sodass ich sofort weiter lesen wollte. Der Schreibstil ist flüssig, so dass ich sehr schnell in die Geschichte hinein gefunden habe. Der Autor wechselt zwischen den Protagonisten und beschreibt die Geschichte aus mehreren Perspektiven, was mir gut gefallen hat.

Das Ermittlerteam ist mir sehr sympathisch, ebenso die anderen Charaktere. Von dem Zwischenteil war ich dann leider etwas enttäuscht. Mir persönlich war das Buch nach dem Prolog bis etwa zur Hälfte nicht spannend genug. Leider musste ich mich durch diese Seiten regelrecht hindurchkämpfen.
Seit Jahren stehe ich auf dem Standpunkt, dass mich ein Buch spätestens ab Seite 50 so mitreißen muss, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. ”Der letzte Sprung” hätte ich definitiv nach 50 Seiten aus der Hand gelegt, wäre ich meinem Grundsatz hier treu geblieben, was bei diesem Buch dann allerdings sehr schade gewesen wäre. Der Rest des Buches hat dann meinen Geschmack doch sehr getroffen.
Vielleicht sollte ich zukünftig meinen Standpunkt überdenken und den Büchern eine Chance lassen sich zu entwickeln.

Abschließend kann ich sagen, dass mir der Blick hinter die Kulissen des Reitsports und der Bezug zu den Pferden gefehlt hat. Außerdem hätte es mich gefreut, wenn der schöne Harz noch mehr in Erscheinung getreten wäre. Das ist mir dann doch etwas zu kurz geraten.

Fazit:

Roland Lange hat mit seinem Harz Krimi “Der letzte Sprung” ein spannendes Buch geschrieben, das mich aber leider nicht komplett fesseln konnte. Trotzdem möchte ich gerne noch eins der anderen Bücher von ihm lesen.
Wer Lust auf einen sympathischen Kommissar und dessen Team hat, dem würde ich das Buch empfehlen. Ebenfalls denjenigen, die keinen großen Gefallen an Reitsport finden, denn dieser kommt, trotz des Covers, so gut wie gar nicht vor.
Ich gebe Roland Lange für dieses Buch 3,5 von 5 Sternen und bedanke mich ganz herzlich für das Rezensionsexemplar.

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