[Gemeinsam Lesen] #48

Eine Aktion von Schlunzen Bücher. Ins Leben gerufen von Asaviel.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Zur Zeit lese ich “Was fehlt, wenn ich verschwunden bin” von Lilly Lindner und bin auf Seite 181 von 400.

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April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat. (Quelle)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Liebe April, heute regnet es, obwohl es auch schneien könnte.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Win Buch mit so viel Wortgewalt und Sprachgewandtheit. Ein Genuss es zu lesen, auch wenn das Thema nicht gerade einfach ist und ich mir schon mehrere Tränchen aus den Augenwinkeln wischen musste.
Das Buch liest sich leicht und flüssig, aber ich kann immer nicht viel am Stück lesen. Zwischendurch muss ich immer mal wieder pausieren.
Die Mischung zwischen dem kindlichen Wesen von Phoebe und den immer erwachsener werdenden Worten von ihr, finde ich sehr gelungen. Man merkt als Leser, dass da ein Kind schreibt, das durch die Umstände, aber irgendwie gealtert ist. Das geht mir ans Herz.

Ich habe gesehen, dass im zweiten Teil des Buches die große Schwester April an ihre kleine Schwester Pheobe schreibt und bin schon ganz gespannt darauf, wie das wird und ob sie da etwas am Stil ändert.

4. In seiner Schulzeit begegnen einem im Unterricht diverse Bücher. Kannst du dich noch an einige davon erinnern? Sind sie in guter oder schlechter Erinnerung geblieben?

Ja, davon habe ich in der Tat einige gelesen, aber an die meisten kann ich mich nicht mehr namentlich erinnern. Ich weiß noch, dass wir in der Oberstufe am Gymnasium in englisch ein Buch gelesen haben, das mir sehr gut gefallen hat. Es war ein kurzer Krimi. Und auch in Spanisch haben wir ein leichtes und kurzes Buch gelesen, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Ich sollte mal wieder versuchen ein kleines Büchlein in spanisch zu lesen. Smiley

Im Deutschgrundkurs haben wir natürlich auch mehrere Bücher gelesen und an zwei davon kann ich mich noch gut erinnern. Zum einen war das “Der Tragödie erster Teil” von Goethe und “Die Spinne” von Kafka.
Goethe hat mir ja noch ganz gut gefallen, aber Kafka hat mir den Rest gegeben. Das Buch war so abgedreht und psychedelisch, das ich damit gar nicht zurecht gekommen bin.

Habt ihr in der Schule auch solch “abgedrehte” Werke gelesen?

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6 Gedanken zu “[Gemeinsam Lesen] #48

  1. Halo, Miriam!
    Oh, mit solchen Büchern komme ich immer nur schwer zurecht. Vermutlich würde ich die ganze Zeit weinen müssen. Es klingt aber sehr liebenswürdig und wahrscheinlich ist es gerade dieses Kindliche, das es so auf die Tränendrüse drücken lässt. Naja, du musst zumindest nicht sagen, dass das Buch dir kein Gefühl entlockt hätte. 😉
    LG, m

    • Huhu ☺
      Eigentlich bin ich ja auch so eine kleine Heulboje, aber dieses Buch hat sehr viele, sehr schöne Stellen. So musste ich eben nur ein kleines Bisschen weinen bisher. 😉

      Liebe Grüße
      Miri

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