[Montagsfrage] Wie geht ihr mit den allseits präsenten Liebesgeschichten um?

Hier geht’s zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

Noch vor etwa einem Jahr hättet ihr mich mit Liebesgeschichten jagen können. Mittlerweile lese ich sie sehr gerne, allerdings nur im passenden Kontext. Ich finde es beispielsweise furchtbar, wenn ich als Leserin merke, wie ein Autor krampfhaft versucht eine Liebesgeschichte in sein Buch einzubauen, obwohl sie dort völlig fehl am Platze ist.
Das kommt sehr häufig bei Thrillern oder Krimis vor. Wenn ich einen blutigen Thriller lese oder etwas über Ermittlungsarbeit in einem Krimi, dann brauche und möchte ich keine Turteleien! Das nervt mich und macht mir den Spaß am Buch kaputt. Ein männlich/weibliches Ermittlungsteam darf sehr gerne ohne sexuelle Spannungen zusammenarbeiten können. Das ist sogar ziemlich normal.

Wenn Liebesgeschichten allerdings thematisch passen oder ich mir von vornerein ein Herzensbuch ausgesucht habe, dann lese ich sie, wie gesagt, sehr gerne. Auch ich werde älter und finde solche Geschichten nicht mehr furchtbar kitschig, sondern in den meisten Fällen romantisch. Allerdings habe ich eine Kitschtoleranzgrenze und wenn diese überschritten wird, geht nichts mehr. Dann ist vorbei.
Außerdem komme ich mit Dreiecksbeziehungen nichts o richtig zurecht und versuche auch Bücher mit solchem Inhalt zu meiden.

Wie steht ihr zu einer Liebesbeziehung zwischen dem Ermittlungsduo in einem Thriller oder Krimi?

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9 Gedanken zu “[Montagsfrage] Wie geht ihr mit den allseits präsenten Liebesgeschichten um?

  1. Hallo, Miriam!
    Ich bin eine Romantikerin. Ich steh auch dazu. Ich mag Liebesgeschichten. Ich habe auch nichts dagegen, dass man sie in so ziemlich jedem Genre findet. Es geht mir nur darum, dass sie gut umgesetzt und hineingeschrieben werden.
    Was die Krimis angeht…ich verstehe, was du meinst. Manchmal wirkt dieser Aspekt übertrieben und überflüssig. Ich denke mir bei diesem Gerne nur immer, dass die Ermittler ja auch ein Privatleben haben und nicht nur Ermittler sind. Wenn man den ganzen Tag mit Mord und Totschlag konfrontiert wird, dann braucht man sicherlich auch ein bisschen Liebe in seinem Leben, um das überhaupt durchzustehen. Wenn ich mir das vor Augen halte, dann ist es nicht so schlimm. (Es sei denn es ist wirklich dilettantisch umgesetzt. Dann störts sogar mich. 😉 )
    LG, m

    • Huhu ☺
      Sicher sind auch Ermittler nur Menschen und mich würde es auch nicht stören, wenn mal eine Bemerkung am Rande fällt oder es ein bisschen in Richtung Liebesgeschichte geht. Aber ich mag es nicht, wenn es dann plötzlich so im Vordergrund ist. Dafür ist es immer noch ein Thriller und kein Liebesbuch. 😊

      Liebe Grüße
      Miri

  2. Da stimme ich Dir absolut zu….Natürlich kann es Beziehungen zwischen Ermittlern geben…ich hab meinen Mann auch auf der Arbeit kennen gelernt….aber es reicht dann wirklich es zu erwähnen und nicht jede Einzelheit auszuschmücken…das ist z. B. bei Hilary Norman – Grausames Spiel gut gewesen….die Spannung zwischen den beiden war da aber nicht dominant….hat also das ganze nicht gestört….

    • Das würde mich auch nicht stören. Aber einige Autoren schmücken es einfach zu sehr aus und setzen es in den Mittelpunkt und das passt für mich nicht.

      • Genau….ich kann schon mit leben….aber wenn es zu viel ist oder zu detailliert…da kommt schon ein Schnaufen und Augenrollen dazu 😉

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