[Rezension] Mädchendurst von Timo Leibig

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Titel: Mädchendurst
Autor: Timo Leibig
Übersetzerin: /
Verlag: Leibig – Verlag und Werbung
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2015
ISBN: 978-3-453-26983-5
Format: Taschenbuch (256 Seiten)
Preis: 9,99€

zum Autor

Leseprobe

 

Worum geht es?

Die Sommerferien stehen vor der Tür, als plötzlich eine ganze Schulklasse samt Lehrerin spurlos verschwinden. Es gibt keine Lösegeldforderung und auch keine Anhaltspunkte wer dafür verantwortlich sein könnte.
Ein Fall für das Ermittlerduo Leonore Goldmann und Walter Brandner.
Vor vielen Jahren verschwanden sechs Mädchen in einem ähnlichen Alter, immer während der Sommerferien. Keine tauchte je wieder auf.
Nun ist ein kühler Ermittlerkopf gefragt, denn bei Kindesentführungen sterben die meisten Kinder innerhalb der ersten vierundzwanzig Stunden…

Meine Meinung zum Buch:

Ein Hoch auf die sozialen Medien, dank derer ich über dieses Buch gestolpert bin: Bei Facebook wurde nach Lesern gesucht, die anschließend darüber bloggen würden. Nicht nur der Klappentext, sondern besonders das düstere Cover haben mich sofort angesprochen. Die gelbe Schrift und die unheimliche, einsame und triste Landschaft mit dem verlassenen Haus ließen die kleinen Härchen in meinem Nacken ein wenig in die Höhe fahren. Das schien ein Buch nach meinem Geschmack zu sein. Allerdings muss ich zugeben, dass das Buch sehr lang auf meinem Bücherstapel gelegen hat: Ich wollte zum Lesen die perfekte Stimmung abwarten. Kennt ihr so etwas auch? Ihr habt ein Buch und wisst: Entweder ist das Buch der Hammer oder ein totaler Flop. Genau so erging es mir bei “Mädchendurst”. Ich habe vorher keine einzige Rezension zu dem Buch gelesen und mich auch nicht über den mir bis dahin gänzlich unbekannten Autor informiert. Aber wie erwähnt: Der Klappentext und das Cover sprachen mich an, entsprechend bin ich mit extrem hohen Erwartungen an das Buch herangegangen.

Dann war die Zeit endlich soweit und “Mädchendurst” wollte gelesen werden. Das Buch startet gleich mit einem kurzen, aber sehr knackigem Prolog. Von da an war es sehr schwer für mich, das Buch aus der Hand zu legen. Der verwendete Schreibstil hat mich sofort mitgenommen und der Autor hat es geschafft, mich von der ersten bis zu letzten Seite komplett mitzureißen. Das Buch hat keinerlei Längen oder langweilige Beschreibungen von unwichtigen Details. Timo Leibig steigert den am Anfang aufgebauten Spannungsbogen im ganzen Buch immer weiter. So habe ich das Buch nach einer kurzen Nacht mit wenig Schaf auch zügig in 1,5 Tagen beendet.

Das Ermittlerteam Leonore Goldmann und Walter Brandner war mir gleich von Anfang an sehr sympathisch. Endlich mal ein normales Ermittlerduo und nicht irgendwelche überzogen dargestellte Kriminalbeamten. Ich freue mich sehr, dass ein weiterer Fall mit Goldmann und Brandner im Sommer erscheinen wird. Die Anzahl der Protagonisten ist überschaubar. Ich habe mir dank der detailgenauen und bildgewaltigen Beschreibung von jedem ein gutes Bild machen können.

Ein wirklich gelungener Thriller, der mich umgehauen hat und mich von Anfang bis Ende hammermäßig unterhalten hat!

Fazit:

“Mädchendurst“ von Timo Leibig ist eines der besten Bücher im Bereich Thriller, das ich im vergangenen Jahr gelesen habe – und das waren einige. Wie ich mittlerweile recherchiert habe, wird sein Name zu Recht mit den ganz großen Autoren wie Sebastian Fitzek in einem Atemzug genannt. Ich bin gespannt, wie es mit diesem Autor weitergeht und ich freue mich auf viele weitere spannende Fälle mit Goldmann und Brandner. Für dieses Lesehighlight gibt es von mir natürlich 5 von 5 Sternen.

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2 Gedanken zu “[Rezension] Mädchendurst von Timo Leibig

  1. Eine richtig tolle uns positive Rezension! Jetzt hätte ich auch gleich Lust das Buch zu lesen! Und ich kenne das auch mit „die passende Stimmung abwarten!“ 😀 wünsche dir ein tolles Wochenende!

  2. Pingback: [Interview] mit Autor Timo Leibig | tthinkttwice

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