TRIGGERWARNUNGEN IN BÜCHERN – NOTWENDIG ODER ÜBERTRIEBEN?

Heute muss ich den Blogbeitrag über Triggerwarnungen der lieben Ivy mit euch teilen.
Ich habe mir selber bereits vor einiger Zeit darüber Gedanken gemacht, allerdings noch keinen Atrikel darüber geschrieben.

Ivy hat einen ganz wundervollen und detaillierten Arikel geschrieben, dem ich nichts mehr hinzufügen kann und vermutlich wäre meiner nicht annähernd so aussagekräftig geworden.

Wenn euch das Thema „Triggerwarnungen in Büchern“ interessiert, dann lest unbedingt den Beitrag von Ivy.

(CW: Im nachfolgenden Text geht es um Triggerwarnungen zu bestimmten Themen wie Vergewaltigung, Selbstmord, Tierquälerei, Missbrauch etc. pp.)

WAS IST EINE TRIGGERWARNUNG?

Eine Triggerwarnung ist ein Warnhinweis zu Beginn eines Artikels, Films, Buches, Blogs, etc. pp. auf mögliche Auslösereize, z. B. bei posttraumatischen Belastungsstörungen.

Triggerwarnungen dienen dazu, vorzuwarnen auf einen eventuellen Inhalt, der ungewollt an eine belastende Situationen oder lebensbedrohliche/dramatische Erlebnisse aus dem eigenen Leben erinnert. Intensive Beschreibungen, detailreiche Erörterungen und ausführliche Diskussionen können Auslöser der eigenen Belastung werden, die Angstreaktionen, Panikgefühle, selbstverletzendes Verhalten oder gar Schlimmeres auslösen können.

Bei der Beschreibung einer Vergewaltigung oder Schilderung eines Selbstmordes zum Beispiel werden oftmals entsprechende Triggerwarnungen verwendet um vorzubeugen, dass Menschen, die selbst schon einmal Opfer eines Missbrauchs oder ähnlich Belastendem geworden sind, sich an diese Situation zurückerinnert fühlen, was solche schwerwiegenden Reaktionen auslösen kann.

Inhalte, vor denen „gewarnt“ werden sollte sind beispielhaft

  • Krieg
  • Mobbing
  • Misshandlungen (körperlich, psychisch)
  • Sexueller Missbrauch
  • Vergewaltigung
  • Selbstverletzung/Selbstverstümmelung

Ursprünglichen Post anzeigen 1.511 weitere Wörter

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2 Gedanken zu „TRIGGERWARNUNGEN IN BÜCHERN – NOTWENDIG ODER ÜBERTRIEBEN?

  1. Ich finde diese Warnungen sind absolut notwenig. Die müssen ja nicht direkt auf den Klapptext (aus evenutell ästhetischen Gründen) aber eben ins Buch, auf eine Seite. Da reicht ja schon ein Satz wie „Achtung in diesem Buch werden Themen wie XY und YX behandelt.“
    Denn oft ist es ja auch so, dass Bücher diese Themen behandeln, die eigentlich gar nicht darauß aussehen. Das es in „Eine wie Alaska“ auch um Selbstmord geht, dürfte jedem klar gewesen sein, aber es gibt eben auch viele zum Beispiel New Adult Romane die zwar eigentlich eher nach Liebesgeschichte aussehen, aber dann trotzdem solche Themen behandeln und nur weil es in einem Genre veröffentlich wurde, dass sich mit jungen Erwachsenen beschäftigt, heißt das ja nicht gleich, dass davon alle so etwas lesen möchten und/oder können.
    Liebste Grüße, Tara

    • Hallo Tara!
      Vielen Dank für deinen tollen Kommentar! 🙂
      Seitdem ich vor einiger Zeit über Triggerwarnungen nachgedacht habe, bin ich viel aufmerksamer beim Lesen. Ich fand Triggerwarnungen schon immer sinnvoll, doch seit kurzer Zeit empfinde ich sie auch als notwendig.
      Entweder Ivy selber oder es war in ihren Kommentaren kam mit der Idee einer App, so dass Menschen, die keine Triggerwarnungen brauchen nicht gespoilert werden. Die Idee finde ich ziemlich gut. Quasi wie ein QR-Code zum Scannen, der einem per App dann sagt, ob das Buch, das man gerade plant zu kaufen eine Triggerwarnung beinhaltet und was es triggern könnte.

      Mal schauen, ob die Buchbranche dies aus als Notwendigkeit sieht.

      Liebe Grüße
      Miri

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