[Rezension] Travail Online–Seelenbewahrer

*Rezensionsexemplar

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Titel
: Travail Online – Seelenbewahrer
Autor: Brian Simons
Verlag: Babelcube Inc.
Erscheinungsdatum:  September 2017
EAN: 9781507185803
Format: Ebook (228 Seiten)
Preis: 2,51 Euro

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Leseprobe

 


 

Worum geht’s?

Coral registriert sich für das in der virtuellen Realität stattfindenen Videospiel Travail Online, weil ihr Job als Kellnerin, wie so viele andere, durch den zunehmenden Einsatz von Robotern wegrationalisiert worden war. Sie fängt als Schneiderin an und hofft, im Spiel nützliche Kleidung fertigen und für echtes Geld verkaufen zu können. Aber das Spiel hat andere Pläne. Bald entdeckt sie ihr Talent dafür, Kreaturen zu häuten, die sie nie anfassen wollte und aus der Haut groteske Kleidungsstücke zu nähen.

Was als ein neuer Job beginnt wird bald zu einem epischen Abenteuer in einer virtuellen Realität voller Magie, Intrigen und Verrat. Können sie und ihre neuen Freunde die Welt des MMORPG Travail vor Tod und Zerstörung retten, bevor es zerfällt und die Weltwirtschaft in eine Krise stürzt? (Quelle)

Meine Meinung

Zunächst einmal vorweg: Das Genre LitRPG war mir zumindest vom Begriff her neu. Beim Lesen wurde mir aber schnell klar: Mit den Minecraft Romanen von Karl Olsberg oder z.B. Erebos von Ursula Poznanski habe ich bereits andere Vertreter dieses Subgenres gelesen, dort wurde es nur nicht so genannt.

Im Prinzip lässt es sich aber einfach beschreiben: In Büchern dieses Genres spielt sich der Großteil der Handlung innerhalb eines z.B. Online Rollenspiels ab; das Leben der Charaktere außerhalb dieser RPGs trägt meist nur als Rahmenhandlung zum Verlauf der Geschichte bei. So auch bei Travail Online. Das Setting ist in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft; die meisten Menschen verdienen sich ihren Lebensunterhalt im Online Spiel Travail Online nachdem ihre realen Jobs zumeist von Robotern übernommen wurden. So auch Coral, deren Eltern dem Erhalt ihrer realen Jobs wegen ins Ausland gezogen sind.

Coral bewegt sich zunächst sehr naiv in der für sie neuen Online Welt und macht sich dabei nicht unbedingt Freunde. Das wandelt sich allerdings schnell und schon befindet sie sich mitten in einem Spiel, in dem es um nichts weniger zu gehen scheint, als die weitere Existenz des Spiels selbst.

So episch das zunächst einmal klingt, so einfach ist es geschrieben. Das Buch lässt sich der Jugendliteratur zuordnen, wobei ich auch hier bereits Anspruchsvolleres gelesen habe. Nichts desto trotz liest sich der Seelenbewahrer flüssig und nach kurzer Eingewöhnungszeit in dieses eher ungewöhnliche Werk, entwickelte sich die Geschichte zu einem wahren Pageturner! Insbesondere der Humor und der – nicht selten vor Sarkasmus triefende – Stil gefielen mir und ließen mich über die unfassbar vielen Rechtschreibfehler hinwegsehen.

Die Technologie, die in der Welt von Coral zum Einsatz kommt, um diese Art von Online Experience inklusive Virtueller Realität herzustellen, wird dabei zwar vage beschrieben, dabei aber gleichzeitig in eine SciFi Schublade gesteckt, so dass sie am besten nicht weiter hinterfragt wird. Da ist grundsätzlich nichts gegen einzuwenden, da der Fokus weniger hierauf, als denn mehr auf der Geschichte selbst liegt. Dennoch war mir der Ansatz ein wenig zu plump.

Die Hexe allerdings war mein persönliches Highlight! Und wer von euch dieses Buch auch lesen sollte: Ihr wisst, was ich meine… Smile

Fazit

Zwar habe ich inzwischen erfahren, dass in der aktuellen Edition wohl viele Rechtschreibfehler behoben wurden, allerdings kann ich nur bewerten, was mir vorlag und bei der Menge an Fehlern gibt es nun einmal Abzüge. Ansonsten gefiel mir die Idee in Summe zwar gut und ich hatte Spaß dabei, sie zu lesen, aber aufgrund der zum Teil sehr einfachen Schreibweise und Problemlösungen, die wie uninspirierte Abkürzungen wirken, kann ich Travail Online nicht mehr als 3,5 Sterne geben.

 

 

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[Mittendrin Mittwoch] #13–Travail Online (Seelenbewahrer 1)

“Mittendrin Mittwoch” ist eine Aktion von Elizzy, bei der ich euch mein aktuelles Buch und ein paar Zeilen daraus vorstelle. Quasi Momentaufnahmen von Büchern, in denen ich mittendrin stecke. Heute schreibt – trotz Sommerpause – Mephisztoe.

[Ihre Eltern] hatten sie schon vor einigen Monaten hier gelassen und suchten in Ländern nach Arbeit, wo die Roboter sich noch nicht durchgesetzt hatten. Zum Glück hatten sie das Haus abbezahlt, als sie noch jeden Monat ein Gehalt bekamen. Solange Coral die Grundsteuer bezahlte, hatte sie ein Heim, wo sie leben konnte. Es sei denn, dass sie sich seltsame Mini-Maschinen injizierte, die sie umbrachten. Dann hatte sie nur ein Heim, wo sie sterben konnte. (2%)

LitRPG. Habt ihr diesen Begriff schon mal gehört? Ich gebe zu, dass ich in Sachen Literatur-Genres nicht so firm bin wie in Subgenres elektronischer Musik. Aber ich lerne gerne dazu. LitRPG beschreibt Geschichten, in denen die Protagonisten den größten Teil der Zeit in virtuellen Realitäten verbringen und dort – ganz typisch eben wie in einem Rollenspiel – ihre Charakterwerte hochleveln können. Dank Brian Simons, dessen Rezensionsanfrage uns vor kurzem erreichte, weiß ich nun, dass ich bereits Bücher aus diesem Genre gelesen habe (und nicht sicher bin, ob die Autoren selbst sicher der Tatsache bewusst sind, dass es diese Bezeichnung gibt…).

Worum geht es also In Band 1 von Travail Online, Seelenbewahrer? Vereinfacht gesagt wird der Leser mit einer Welt konfrontiert, die ich wagemutig als post-industriell bezeichnen würde: Viele “normale” Jobs wurden bereits von Robotern übernommen und dadurch sind nicht wenige Menschen dazu gezwungen, zum Teil weit wegzuziehen, um irgendwo anders noch als Kellner o.ä. angestellt zu werden, wenn sie überleben wollen (in so einer Welt auf etwas umzulernen, was noch Bestand hat, scheint nicht so leicht zu sein). Im Fall von Travail Online gibt es aber auch eine Alternative: Du spielst eben Travail Online, “erwirtschaftest” darin virtuelles Geld und lässt es Dir in Deiner Landeswährung auf Dein Konto auszahlen. Also im Prinzip wie bei Second Life oder Entropia Universe.

Auf diese Art halten sich viele Menschen über Wasser und nachdem Corals Eltern aus o.g. Gründen wegziehen mussten und auch ihr eigener Job von einem Roboter besetzt wurde, steigt sie in das Spiel ein und findet sich kurzerhand in einer Gruppe anderer Spieler wieder, die mit einer mehr als seltsamen Quest beauftragt wird. Streng genommen geht es um nichts weniger als die Rettung des Spiels.

Als ich mit dem Buch anfing, fühlte ich mich an Ready Player One erinnert, da auch hier Aktivitäten im Spiel immense Auswirkungen auf das echte Leben hatten. Allerdings ist der sprachliche Stil nicht vergleichbar. In dieser Hinsicht würde ich Travail Online auf eine Stufe mit Karl Olsbergs Minecraft Büchern stellen. Und wenn auch die Handlung nicht an z.T. sehr expliziter Darstellung von zuweilen echt ekligen Details spart und dabei gleichzeitig die zwischenmenschlichen Beziehungen immer weiterentwickelt werden, kommt für mich die Charakterentwicklung in Summe doch zu kurz. Das Buch kann sich auf jeden Fall nicht mit Werken wie Erebos messen.

Trotzdem ist es ein Heidenspaß zu lesen!

Leider gibt es auch viele Rechtschreibfehler. Die trüben das Gesamtpaket aber nicht. Dafür bekommt der Leser eine gelungene Mischung aus Sarkasmus, originellen Ideen und einer – ich sag mal – Transgender Hexe, die optimaler nicht hätte auftauchen können. Smile

Ich bin gespannt auf den Rest der Geschichte und vor allem auch darauf, ob ich im Anschluss Lust darauf habe, die Fortsetzung zu lesen. Im Moment habe ich etwas über die Hälfte durch und alles weitere berichte ich dann in der Rezension!

[Rezension] Der Hüter – Stadt der Tiefe von Jasmin Jülicher

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Titel: Der Hüter – Stadt der Tiefe
AutorIn: Jasmin Jülicher
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 6. August 2017
ISBN: 978-3-7448-4094-1
Format: ePUB (247 Seiten)
Preis: 3,99€

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Worum geht es?

Biota – Die Stadt, die nach dem Großen Krieg auf dem Meeresboden gebaut worden ist. Für die Bewohner ist sie eine sichere Heimat, denn die Oberen haben dafür gesorgt, dass jede gewalttätige Tendenz in den Menschen zusammen mit ihren Erinnerungen ausgelöscht wurde. Doch dann taucht eine grausam zugerichtete Leiche auf,  die es nie hätte geben dürfen. Alexander, oberster Hüter der Stadt, und die Biologin Nic ermitteln und stellen bald fest, dass dieser Mord erst der Anfang war. Denn Biota ist längst nicht die sichere Zuflucht, die sie zu sein scheint…  Sie müssen sich entscheiden: Ist die Wahrheit es wert, dass sie dafür ihr eigenes Leben und die Existenz der gesamten Stadt aufs Spiel setzen? (Quelle: Crowdfunding)

Meine Meinung

“Der Hüter” ist der Auftakt zu einer Reihe mit dem Namen “Stadt der Tiefe” aus dem Genre Steampunk und spielt im späten 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit lebten spannende Charaktere und es wurden fundamentale Erfindungen gemacht, die die erste industrielle Revolution einleiteten und die Welt für immer verändern sollten. Nur ist die Sache die: In “Der Hüter” weist Jasmin Jülicher ausdrücklich darauf hin, dass sie zwar bekannte Persönlichkeiten zu einem Teil der Geschichte hat werden lassen, diese aber in ihrem Verhalten völlig unabhängig von der Realität gezeichnet hat. Auch die Erfindungen orientieren sich wenig an Bekanntem und gründen sich dabei zumeist auf ein Element, das die Autorin im Sinne der Geschichte frei erfunden und das mich kurzzeitig an Transformers erinnert hat: Mechanium. Ein Material mit tollen (mechanischen) Eigenschaften!

Dies vorweg geschickt ist es daher wichtig zu verstehen, dass es sich bei “Der Hüter” eher um einen Fantasy-Kriminalroman mit Steampunk-Elementen handelt. Zu Beginn wird der Leser sogleich in eine rasante Entwicklung gezogen, die mit vielen Zeitsprüngen aufwartet. Eben noch wird Kohle aus den Gruben von menschlichen Arbeitern geholt, und im nächsten Moment sind einige Jahrzehnte vergangen und der Leser findet sich in einer Welt wieder, die sich aufgrund der Erfindungen nicht nur massiv verändert, sondern darüber hinaus auch noch eine große Gruppe von Menschen zu einer existentiellen Flucht in eine Stadt gezwungen hat, die unter dem Meer gebaut wurde. Die Zeitsprünge waren mir dabei zu hektisch und einige Abschnitte klangen zu dem leider auch eher uninspiriert. Verschiedene Entscheidungen, die für die Entwicklung der Geschichte wichtig waren, wirken zudem recht naiv. Wobei man allerdings sagen muss, dass in unserer Zeit bspw. Debatten darüber geführt werden, ob autonomen Drohnen die Macht gegeben werden soll, sog. “Kill Decisions” selbständig ohne das Eingreifen durch Menschen durchführen zu können. Vor dem Hintergrund wirken die Ideen von Jasmin Jülicher weniger naiv, sondern vielmehr in hohem Maße gesellschaftskritisch.

Das ist mir an vielen Stellen aufgefallen und ich schreibe es der Tatsache zu, dass es sich bei “Der Hüter” um ihr Erstlingswerk handelt, dass entsprechend ihr Schreibstil eher einfach ist und oft den Eindruck erweckt, als wäre die Autorin “Abkürzungen” gegangen, um die Geschichte schneller voranzutreiben. Zudem wechselt sie oft die Erzählperspektive. Mal aus der Ich-Form geschrieben, wechselt der Text von einem Satz zum anderen auch zurück in die übergeordnete Erzählperspektive. Auch kommt es zuweilen vor, dass sich der Kontext von einem Absatz zum nächsten ändert, ohne dass es eine Zwischenüberschrift gegeben hätte. Diese und andere stilistische Fehler haben mich manches Mal verwirrt.

Gleichzeitig sollte man von dem Buch nicht erwarten, eine seicht dahinplätschernde Geschichte auf dem Tablett serviert zu bekommen. Es geht zuweilen hart her und mitunter sind Gewaltszenen sehr explizit und blutig beschrieben. Im Gesamtkontext des Buches – für mich – sogar zu explizit. Dabei dauert es sehr lange, bis sich offenbart, durch wen und wodurch diese Gewalt verursacht wird. Obwohl Jasmin Jülicher sich auch hier eines nicht ganz unbekannten Täterprofils der Geschichte bedient, ist es so einfach nicht und man muss das Buch schon bis zum Ende lesen, um alles überblicken zu können. Natürlich fehlt auch hier nicht eine kleine Prise Romantik und Sex, wobei mir dieser Part genauso unbeholfen wie unnötig erschien. Da das Werk sowieso auf mehrere Bände ausgelegt ist, hätte es der Spannung – auch zwischen den Charakteren – gut getan, dieses Thema auf einen Folgeband zu verschieben.

Fazit

Auch wenn ich mit Kritik nicht spare, bin ich dennoch gespannt, wie die Geschichte im zweiten Band weitergeht. Zumindest ab der Hälfte des ersten Bandes habe ich zunehmend den Eindruck gewonnen, dass Jasmin Jülicher immer sicherer im Schreiben wurde. Dennoch hat sie es bis zum Ende nicht geschafft, einen konstant guten Stil zu etablieren. Zu oft wirkten einzelne Passagen auf mich uninspiriert, abkürzend und das Verhalten des Protagonisten kindisch. Von daher hoffe ich darauf, dass sich das im nächsten Band bessert und ich dann auch mehr Sterne für die ansonsten interessante Geschichte vergeben kann. “Der Hüter” kommt für mich auf dreieinhalb Sterne, für die spannende Idee, aktuelles Zeitgeschehen und Gesellschaftskritik in einem interessanten, geschichtlichen Kontext darzustellen.

P.S.

Jasmin verlegt ihr Buch selbst und finanziert den Druck über eine Crowdfunding-Aktion. Das finde ich wirklich großartig und ich freue mich für sie, dass das Finanzierungsziel erreicht wurde. Aufmerksam darauf wurde ich, da sie das tthinkttwice-Team darauf angesprochen hat, ob wir Lust hätten, “Der Hüter” zu rezensieren (auch hier noch einmal vielen Dank dafür!). Und wenn ihr mehr über Jasmin und ihr Buchprojekt erfahren wollt, dann besucht unbedingt den Blog von Tilly Jones! Tilly hat ein ganz besonderes Interview mit Jasmin geführt, das zu lesen viel Spaß macht!

[Mittendrin Mittwoch] #10

“Mittendrin Mittwoch” ist eine Aktion von Elizzy, bei der ich euch mein aktuelles Buch und ein paar Zeilen daraus vorstelle. Quasi Momentaufnahmen von Büchern, in denen ich mittendrin stecke. Heute schreibt mal wieder Mephisztoe. Smile

Lieber Cornelius, ich bin erfreut, dir mitteilen zu können, dass wir ihn gefunden haben! Die Spione, die wir ausgesendet hatten, kamen gestern mit der Kunde zurück, dass ein gewisser Karl Frisch die Angriffe auf unser Eigentum befiehlt. Er besitzt Minen in Europa, Afrika, Südamerika, Australien und auch in Asien. Die Golems, die die Spione sehen konnten, gehorchten allerdings nicht seinen Befehlen. Meine Leute hörten seine Arbeiter darüber sprechen, dass diese Ungeheuer etwas besitzen, dass sie ›künstliche Intelligenz‹ nannten. Ich denke, uns steht einiges bevor und hoffe, wir können uns so bald wie möglich treffen.

Viele Grüße, dein Maximilian. (8%)

Vor kurzem hat uns die Anfrage einer jungen Autorin erreicht, die über eine Crowd-Funding Aktion den Druck ihrer Romane finanzieren möchte. Ganz genau geht es um eine Reihe, die voraussichtlich aus vier Bänden bestehen wird: Stadt der Tiefe. Der erste Band mit dem Titel “Der Hüter” hat bereits ein professionell gestaltetes Cover und darüber hinaus das Lektorat passiert. Ich lese zurzeit die Ebook Version, die mir die Autorin – Jasmin Jülicher – zur Verfügung gestellt hat.

Das Genre beschreibt sie selbst als Steampunk (Fantasy) – Krimi. Von daher hat sie bei mir natürlich offene Türen eingerannt. Wie ihr wisst, bin ich seit neuestem ein Fan dieses Subgenres. Smile

Und in der Tat: Genau wie bei „Drudír“ beginnt “Der Hüter” direkt mit einem Mord. Was daraufhin allerdings folgt, ist ein Stakkato an Zeitsprüngen, die dem Leser zügig eine recht umfangreiche Vorgeschichte in sehr kurzer Zeit vermitteln soll. Mir war das zu hektisch. Der Steampunk-Aspekt dieses Romans entsteht zum einen durch die Zeitlinie, die sich über die erste industrielle Revolution erstreckt und die Tatsache, dass Maschinenwesen erschaffen werden, die – Golems genannt – den Menschen bei harter Arbeit als Unterstützung dienen sollen, deren Einsatzszenarien sich aber schnell wandeln. Es kommt wie es kommen muss und schon ist die Vorgeschichte um und ein harter Kern der Menschheit hat sich in eine künstlich erschaffene Welt unter Wasser zurückgezogen – um zu überleben.

Ich habe bisher etwas über die Hälfte des Buches gelesen und bin hin- und hergerissen. Oft wirken einzelne Passagen auf mich uninspiriert und teilweise schon fast naiv. Auch kommt es zuweilen vor, dass die Handlung entweder stark gerafft ist oder sich fast schon wie “Abkürzungen” anfühlen. Das lässt sich am ehesten mit Thumbwars vergleichen, der Parodie auf Starwars, in der eine Filmsequenz, bei der Rettung von Prinzessin Leia aus dem Todesstern und die anschließende Flucht über eine halbe Stunde dauert und in Thumbwars gekürzt ist auf einen Satz von Prinzessin Leia: “I escaped somehow. Let’s go.”. In einer Parodie ist das witzig. In “Der Hüter” stört es mich oft.

Während die Handlung somit oft plump auf mich wirkt, gestaltet sich der Krimi-Anteil indes sehr blumig. Und wenn ich blumig sage, meine ich die verbalisierte, sehr explizite Darstellung von Gewaltakten, die es für den Hüter aufzuklären gilt. Was auf der einen Seite ganz interessant ist: Die Handlung spielt im späten 19. Jahrhundert und erlaubt es somit, bekannte Charaktere, die just in dieser Zeit gelebt haben, zusammenzuführen. Ich will an dieser Stelle nicht spoilern, aber ich habe mich mehr als einmal gefragt, ob die Menschen, um die es zuweilen geht, wirklich zur gleichen Zeit gelebt haben – und ja: Haben sie. Das finde ich cool! Gleichzeitig erscheint der rote Faden, der die Geschichte zusammenhält aber auch oft etwas konstruiert.

Kurzum: Das Steampunk Element kommt nicht so authentisch zur Wirkung, wie ich es in Drudír erlebt habe und die Geschichte – trotz dass sie im Kern kaum vorhersehbar ist – wirkt weit weniger komplex. Allerdings fällt es mir auch schwer, nach einem Roman wie „Drudír“ nicht automatisch permanent Vergleiche zu ziehen, was dem Buch “Der Hüter” gegenüber sicherlich unfair ist. Von daher ist mir bewusst, dass ich sehr viel kritisiere – dennoch bin ich auf die Auflösung gespannt und habe zugleich das Gefühl, dass der Schreibstil ab circa der Hälfte des Buches sich langsam verändert. Nicht lachen: Es macht den Anschein, als hätte die Autorin ein wenig gebraucht, um sich einzugrooven. Smile

In diesem Sinne: Macht euch doch selbst ein Bild davon. Auf der Crowd-Funding Seite findet ihr dafür eine Leseprobe.

Wie geht euch das mit Romanen, die aus einem ähnlichen (Sub-) Genre stammen und die ihr kurz hintereinander lest? Fällt es euch auch schwer, sie voneinander zu trennen? Ich habe – nachdem ich mit Begeisterung „Der Dunkle Turm“ von Stephen King Band 1 – 7 gelesen habe, ein oder zwei Bücher von Frank Schätzing und Romane von u.a. Marc Elsberg gelesen… und dann Band 4.1 aus der Dunklen-Turm-Saga, die im Nachhinein veröffentlicht wurde. Eine Katastrophe. Sprachlich ist King im Vergleich zu den anderen genannten Autoren wie die Titelseite der Bild-Zeitung im Vergleich zum Feuilleton der Zeit… das versaut einem alles. Smile

[Rezension] Luna Park 2–Jahrmarkt der Gier von Olivia Monti

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Titel: Luna Park 2 – Jahrmarkt der Gier
Autorin: Olivia Monti
Verlag: Selfpublished
Erscheinungsdatum: 03. April  2016
Altersempfehlung: 11 – 18 Jahre
ASIN: B01DT2PCTO
Format: eBook (424 Seiten)
Preis: 1,00€ (ich weiß nicht, ob das zeitlich begrenzt ist)zum Buchzur Leseprobe  

Worum geht’s?

Musstest du schon einmal eine Million Euro verdienen, um nicht zu verhungern?
Genau das passiert den Freunden Dugo, Brauni, Camel und Zaza, als ihre Geisterbahnfahrt in der Parallelwelt des Luna Parks endet. Jeder bekommt im Park sofort einen Job. Nur wer eine Million verdient, darf wieder nach Hause. Es ist die Hölle der Gier. Alle dort denken nur noch ans Geldverdienen. Wer keine Million verdient, der muss auf unabsehbare Zeit im Park bleiben und steigt dort immer mehr ab, bis er im armen „Luna Park Süd“ schließlich auf der Straße landet und bettelt.
Brauni wird im reichen „Luna Park Nord“ ein erfolgreicher Banker und soll faule Hypothekenpapiere an seine Freunde verkaufen. Camel soll mit seiner Spielhölle armen Schluckern im Süden den letzten Cent aus der Tasche locken.
Entkommen dem Park am Ende nur diejenigen, die über Leichen gehen? (Quelle: Amazon)

Meine Meinung zum Buch

Wie sich bereits am Titel des Buches unschwer erkennen lässt, handelt es sich bei “Luna Park 2 – Jahrmarkt der Gier” um den zweiten Band einer Reihe. Bereits im ersten Teil landen die Freunde Dugo, Brauni, Camel und Zaza im Luna Park, allerdings hat der Luna Park von damals ein anderes Grundthema als dieser hier.
Als die Autorin angefragt habt, ob ich das Buch rezensieren könnte, hat sie mir versichert, ich könne den zweiten Band problemlos ohne Kenntnis des ersten lesen. Konnte ich auch. Doch ich habe mir beim Lesen nicht nur ein Mal gedacht, dass es besser gewesen wäre Band 1 auch zu kennen. Es werden recht viele Anspielungen gemacht, die irgendwann auch mehr oder weniger erklärt werden, aber ich musste mir das Wissen um bestimmte Dinge mühsam zusammensammeln, was weggefallen wäre, hätte ich den ersten Band auch gelesen. Wen die Themen der beiden Bücher interessieren, dem würde ich tatsächlich empfehlen die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, es ist einfach angenehmer, auch wenn man Band 2 tatsächlich ohne Vorkenntnisse versteht.

Nach dem Motto “Seid vorsichtig mit dem, was ihr euch wünscht, es könnte in Erfüllung gehen.”, landen die vier Freunde erneut im Luna Park. Alle vier fühlen sich von ihren Eltern unverstanden oder vernachlässigt und  obwohl sie dem letzten Luna Park nur knapp und mit äußerst viel Mühe entkommen sind, hat sich jeder von ihnen für einen kurzen Moment gewünscht, wieder auf dem Jahrmarkt zu sein.
Das lässt sich der König des Luna Parks natürlich nicht zwei Mal sagen und verfrachtet die Freunde erneut in sein Reich. Doch dieses Mal ist etwas anders. Statt Spiel, Spaß und Freude, erwartet sie nun Gier, Korruption und die Ausbeutung der Armen. Alle vier erhalten die Möglichkeit mit einem sehr einträchtigen Job viel Geld zu verdienen, um so dem Luna Park zu entkommen. Dabei müssen sie über Leichen gehen und ihre eigenen Freunde verraten. Doch ist das wirklich der Weg raus aus dem Park?

Vom Grundtenor her ein wichtiges Thema, das definitiv Erwähnung finden sollte. Heutzutage scheint die Mehrheit wirklich nur auf ihr eigenes Wohl bedacht zu sein und was mit denen passiert, die es nicht so gut getroffen hat, ist ihnen entweder egal oder sie versuchen sogar noch Profit daraus zu ziehen. Der Versuch, dieses doch recht schwere Thema in einem Jugendbuch zu verarbeiten, hat mir gefallen. Allerdings fand ich die Umsetzung nicht immer gelungen.
Beim Lesen hatte ich an mehreren Stellen das Gefühl, dass mit stark erhobenem Zeigefinger geschrieben wurde, a lá “Kinder, macht das ja nicht so!”. Das war mir ein wenig zu viel des Guten. Außerdem muss ich ganz ehrlich zugeben, dass ich bei den wirtschaftlichen Erklärungsversuchen häufig abgeschaltet habe und das obwohl (oder vielleicht gerade deswegen Winking smile ) ich auf einem Wirtschaftsgymnasium war. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die anvisierte Zielgruppe etwas mit diesen Erklärungen anfangen kann. Sie sind in vielen Teilen zu komplex und zu technisch, obwohl ich durchaus rausgelesen habe, dass hier versucht wurde, das ganze Thema auf ein verständliches Niveau  herunterzubrechen.

Beim Lesen ist mir sehr häufig aufgefallen, dass die Protagonisten sich mal ihrem Alter entsprechend verhalten haben und dann wieder sehr wie Erwachsene. Das vermittelte mir das Gefühl, dass das Alter der Charaktere sozusagen je nach Szene springen würde. Das hat mich etwas irritiert.
Außerdem wird die Geschichte aus Dugos Sicht erzählt, aber gleichzeitig erzählt er auch über Dinge, die ihm nachträglich erzählt wurden. Ich weiß gar nicht wie ich das besser erklären soll…beim Lesen fand ich das ab und an recht merkwürdig. Unter anderem deswegen geriet ich während des Lesens manchmal ins Stocken, leider war das Buch nicht so flüssig geschrieben, wie ich es mir gewünscht hätte. Und zu allem Überfluss bin ich auf mehrere Schreib- und Interpunktionsfehler im Text gestoßen.

Auch wenn meine Rezension recht kritisch klingt, mochte ich die Idee der Geschichte und ich habe das Buch auch gerne gelesen. Allerdings habe ich auch sehr lange gebraucht, um das Buch zu beenden, weil es mich einfach nicht halten konnte. Ich konnte nur wenige Seiten am Stück lesen und musste dann auch wieder für einige Zeit pausieren.

Fazit

Insgesamt lässt sich sagen, dass ich die Idee super fand, aber mit der Umsetzung so meine Probleme hatte. Ein zu stark erhobener Zeigefinger, Protagonisten, die nicht immer authentisch wirkten und zu denen mir leider der Zugang gefehlt hat und eine Erzählweise, mit der ich nicht ganz klar kam. All das führte dazu, dass ich sehr lange gebraucht habe, um dieses Buch zu lesen.
Daher kann ich leider auch nur sehr knappe 3 von 5 Sternen vergeben.

[Rezension] Das Leben und sein hinterhältiger Plan von Sarah Saxx

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Titel: Das Leben und sein hinterhältiger Plan
AutorIn: Sarah Saxx
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 23. Februar 2016
Format: eBook (372 Seiten)
ASIN: B01A9EA67S
Preis: 3,99€

zum Buch

Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

Du kannst dir vornehmen, was du willst. Das Leben hat seinen eigenen Plan
Luna ist eine ehrgeizige Schülerin und zählt zu den besten Weitspringerinnen Kaliforniens. Eigentlich verläuft ihr Leben perfekt – immerhin überlässt sie nichts dem Zufall. Doch dann ziehen neue Nachbarn ein und der gut aussehende ­Jasper bringt sie mit seinen flüchtigen Berührungen und seinem Zwinkern ­völlig aus dem Konzept. Dabei steht nicht nur der Highschool-Abschluss an, sondern auch die wichtigste sportliche Entscheidung ihres Lebens.
Vergebens versucht sie, sich darauf zu konzentrieren, doch Jasper hat sich längst in ihr Herz geschlichen. Gerade als sie bereit ist, sich auf ihre Gefühle einzulassen, reißt das Leben ihr den Boden unter den Füßen weg. Luna verliert den Glauben an sich, an Jaspers Zuneigung und an die Gerechtigkeit des Schicksals.
Kann es überhaupt noch eine Chance für ihre Liebe geben? (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Franzi, eine meiner Bloggerfreundinnen, hat auf ihrem Blog regelrecht von diesem Buch geschwärmt. Was liegt also näher, als ein Buch zu lesen, das einem wärmstens empfohlen wurde und wo der Klappentext auch noch sehr interessant klingt?

Am Anfang des Buches lernen wir Luna kennen. Eine sehr zielstrebige junge Leistungssportlerin. Sehr ehrgeizig arbeitet sie auf einen sehr guten Highschool-Abschluss hin und gleichzeitig bringt sie Höchstleitungen beim Weitspringen. Als eine der Besten Kaliforniens, spielt sie ganz vorne mit.
Kurz darauf tritt Jasper in ihr Leben und die eben noch so sympathische Luna hat leider angefangen mir ein wenig auf den Keks zu gehen. Jasper, der im Vergleich zu Luna eher sorglos und unbeschwert zu sein scheint, treibt das ehrgeizige Mädchen schier in den Wahnsinn.

Ich mochte Jasper, von seiner ganzen Art her, auch wenn er scheinbar den Wohlfühlbereich seiner Mitmenschen (zumindest den von Luna) nicht zu respektieren scheint, da er immer wieder darin eindringt. Im Übrigen eine der Formulierungen, die mir in diesem Buch zu häufig vorgekommen ist. Irgendwann hat sie begonnen mich zu nerven, weil die Autorin sie gefühlt ständig wiederholt hat.
Jasper ist ein sehr sympathischer junger Mann, der sehr feinfühlig und mit viel Tiefe gezeichnet wurde. Nachdem Luna sich endlich ihre Gefühle für Jasper eingestanden hat, wird auch sie wieder sympathischer und hat aufgehört mich zu nerven.

Beide Charaktere machen im Laufe des Buches eine enorme Wandlung mit, wobei die von Jasper noch stärker ist als die von Luna. Ich finde es immer schön, wenn Charaktere sich entwickeln und der Autor dafür sorgt, dass diese Entwicklung auch authentisch bleibt.

Der Titel “Das Leben und sein hinterhältiger Plan” suggeriert eine emotionale, tiefgreifende Geschichte, die mindestens einen Schicksalsschlag parat hält. Den Schicksalsschlag gibt es auch, allerdings ist der Leser erst einmal gut 2/3 des Buches damit beschäftigt die beiden Protagonisten in ihrer Kennenlernphase zu begleiten – von “Lass mich in Ruhe!” bis hin zu “Du bist das beste, was mir je passiert ist!”. Es ist schön zu lesen, doch ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass endlich etwas passiert. Tut es dann auch, aber so richtig emotional hat es mich nicht mitgenommen. Da hätte ich mir insgesamt mehr Tiefgang gewünscht. Mag auch sein, dass meine Bindung (gerade zu Luna) nicht stark genug war und ich so nicht so viel gefühlt habe beim Lesen.

Das Buch selber ist recht simpel geschrieben. Schön zum Zwischendurchlesen, was mir momentan sehr gelegen kommt, doch ab und an war es mir zu simpel formuliert. Vielleicht konnte ich auch deshalb nicht so starke Gefühle für die Protagonisten aufbauen.
Der Schreibstil ist auf jeden fall locker leicht und flüssig. Für den ein oder anderen vielleicht zu leicht – wie immer ist das Geschmackssache.

Fazit

“Das Leben und sein hinterhältiger Plan” ist ein angenehmes Buch für Zwischendurch. Keine zu schwere Kost, obwohl der Titel einen das vielleicht erwarten lässt. Die Geschichte von Luna und Jasper ist authentisch erzählt und begeistert bestimmt die ein oder andere Leserin, vielleicht auch den ein oder anderen Leser, wenn dieser auf Liebesgeschichten steht.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

[Gemeinsam Lesen] #64

Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die von Asaviel’s Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Die Aktion findet wöchentlich immer Dienstags bei Steffi & Nadja von Schlunzen-Bücher statt. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden.  Bitte benutzt bei einer Teilnahme das Gemeinsam-Lesen Logo!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese zur Zeit “Das Leben und sein hinterhältiger Plan” von Sarah Saxx und bin bei 72%.

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Du kannst dir vornehmen, was du willst. Das Leben hat seinen eigenen Plan
Luna ist eine ehrgeizige Schülerin und zählt zu den besten Weitspringerinnen Kaliforniens. Eigentlich verläuft ihr Leben perfekt – immerhin überlässt sie nichts dem Zufall. Doch dann ziehen neue Nachbarn ein und der gut aussehende ­Jasper bringt sie mit seinen flüchtigen Berührungen und seinem Zwinkern ­völlig aus dem Konzept. Dabei steht nicht nur der Highschool-Abschluss an, sondern auch die wichtigste sportliche Entscheidung ihres Lebens.
Vergebens versucht sie, sich darauf zu konzentrieren, doch Jasper hat sich längst in ihr Herz geschlichen. Gerade als sie bereit ist, sich auf ihre Gefühle einzulassen, reißt das Leben ihr den Boden unter den Füßen weg. Luna verliert den Glauben an sich, an Jaspers Zuneigung und an die Gerechtigkeit des Schicksals.
Kann es überhaupt noch eine Chance für ihre Liebe geben? (Quelle)

 

 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Wer denkt, das Schlimmste an meiner Genesungsphase seien die Schmerzen, der lange Krankenhausaufenthalt von inzwischen vierzehn Tagen oder das fad schmeckende Essen auf der Station, der hat sich geirrt.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

eBooks lesen sich mit Kind auf dem Bauch eindeutig besser als Printexemplare. Daher habe ich mir vorgenommen einige meiner gekauften eBooks endlich mal zu lesen und habe mir dieses Buch ausgesucht, da Franzi  von Griinsekatzes Leseecke sehr davon geschwärmt hat. Nur wegen ihr habe ich es mir gekauft.
Und ich kann sagen, dass es mir auch gut gefällt. Es lässt sich einfach und schnell lesen und auch wenn ich mittendrin unterbrechen muss, komme ich schnell wieder rein, wenn ich das Lesen irgendwann wieder aufnehmen kann. Ich muss allerdings auch sagen, dass mir das Buch teilweise ein wenig zu einfach geschrieben ist und die Geschichte insgesamt zu simpel. Ich glaube aber, dass ich gerade an dem Punkt angelangt bin, an dem etwas mehr Tiefe in die Geschichte kommt und bin schon ganz gespannt darauf, wie es weiter geht.

4. Haben Autoren bei dir Star-Charakter?

Nein. Nicht mal Stars haben Star-Charakter bei mir. Ich bin kein Fangirl. Ich konnte mit diesem Fantum noch nie etwas anfangen und werde es vermutlich auch nicht mehr. Allerdings muss ich schon sagen, dass ich Autoren nicht so leicht anspreche oder anschreibe wie beispielsweise andere Blogger. Eine kleine (manchmal größere) Hemmschwelle habe ich also doch. Aber nicht weil ich denke, dass Autoren unerreichbar sind (wie die meisten Stars), sondern, weil ich grundsätzlich nicht stören möchte. Ich denke mir, dass (bekannte) Autoren eh schon diverse Anfragen/Mails etc. bekommen, dass ich da nicht auch noch “stören” muss.

Wie steht ihr dazu Autoren einfach so mal anzuschreiben? Seid ihr auch etwas gehemmt, wie ich oder geht ihr völlig locker damit um?