[Rezension] Die Doppel-Kekse 1: Einmal Zwilling, immer Zwilling von Patricia Schröder

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Titel: Die Doppel-Kekse 1: Einmal Zwilling, immer Zwilling
Autor: Patricia Schröder
Verlag: Planet! Thienemann-Esslinger Verlag
Erscheinungsdatum: 16. Februar 2017
Format: Hardcover (224 Seiten)
ISBN: 978-3522505123
Preis:  9,99€

zum Buch

Zur Autorin

Worum geht es?

„Zwengelchen“ – so werden Lea und Lucie von Leipnitz liebevoll von ihrem Opa Pistorix genannt. Doch die Abkürzung für „Zwillings-Engelchen“ trifft es nicht immer: Die eineiigen Zwillinge sorgen nämlich für reichlich Chaos im Schul- und Familienalltag. So zum Beispiel, als sich ihr Papa, der obendrein ihr Mathelehrer ist, ein bisschen zu sehr um die neue Referendarin kümmert … Dass Lea und Lucie genau in dem Moment auf eine Zeltfreizeit verfrachtet werden, hilft da nicht wirklich weiter.

Höchste Zwillingsverwechslungs- und Verdoppelungskunst ist gefragt, um alles wieder in die richtige Bahn zu lenken! Quelle

Meine Meinung zum Buch:

Es gibt Bucherscheinungen, auf die freue ich mich wie ein Kind auf Weihnachten. Genauso ging es mir bei diesem Buch. Mit “Die Doppel-Kekse” startet eine neue Kinderbuchreihe von Patricia Schröder, auf die ich mich schon seit langer Zeit gewartet habe. Seit “Hanni & Nanni” und “Das doppelte Lottchen” liebe ich Geschichten über Zwillinge und auf die ungleichen “Zwengelchen” Lucie und Lea war ich besonders gespannt.

Schon das Cover ist ein absoluter Eyecatcher und sticht auf den großen Tischen in den Buchhandlungen sofort ins Auge. Farb- und Schriftwahl passen hervorragend zu einem Buch, in dem es um eine fröhliche Zwillingsgeschichte geht: der matt-weiße Hintergrund des Buches, die Mädchen sehen sehr sympathisch aus, die Symbole sind passend zur Geschichte ausgewählt. Ich habe sofort große Lust gehabt in die Geschichte einzutauchen. Auch im Regal stehend wird es jungen Lesern sofort ins Auge springen, denn auch der Buchrücken ist ebenso ansprechend gestaltet.

Ich habe mittlerweile so viele Kinderbücher der Autorin gelesen und fühle mich dank ihres locker-leichten und sehr flüssigen Schreibstils sofort wohl. Es ist jedes Mal ein bisschen wie nach Hause zu kommen. Ihre Geschichten verzaubern mich jedes Mal und lassen mich durch den bildgewaltigen und detailgetreuen Schreibstil ein Teil des Geschehens werden. Die Dialoge sind sehr humorvoll geschrieben und ich musste bereits auf den ersten Seiten mehrmals schmunzeln. In die Protagonisten Lucie und Lea habe ich ich mich gleich von Anfang verliebt, denn sie sind liebeswert und haben das Herz am rechten Fleck. Aber nicht nur Lucie und Lea gefallen mir, auch die vielen anderen Charaktere sind authentisch beschrieben.

Die Geschichte hat mich gleich von der ersten Seite an mitgenommen. Patricia Schröders Bücher behandeln auf sehr einfühlsame Art und Weise Themen, die die angesprochene Altersklasse interessieren. Eine Prise Humor, etwas Liebe, viel Freundschaft und auch etwas, das zum Nachdenken anregt.

Die Kapitel haben eine perfekte Lese- und Vorleselänge. Die Kapitelanfänge sind toll in Szene gesetzt und die vielen Doppelkekse im Buch machen wahnsinnig Lust auf “Kekse futtern”.

Patricia Schröder schafft es, mich mit jeder ihrer authentischen Geschichten zu begeistern und mir wunderschöne Lesemomente zu schenken. Auch wenn ich die empfohlene Altersklasse um einige Jahrzehnte überschritten habe, bin ich immer wieder begeistert.

Kindermeinung:

Auch ich als Junge lese sehr gerne Patricia Schröders Bücher. Ihre Zwillinge sind super, und ich könnte mir sehr gut vorstellen, mit solchen Mädchen befreundet zu sein. Lucie gefällt mir ein wenig besser als Lea, denn sie ist etwas verpeilt und trägt ihr Herz auf der Zunge. Lea ist etwas ruhiger und stiller, aber auch nicht unsympathisch.

Das Cover sieht schön aus. Ich mag weder Glitzer noch die typischen Mädchenfarben. Bei diesem Buch gibt es eine gute Mischung von verschiedenen Farben. Auch der Buchrücken macht sich im Regal richtig gut. Ich glaube es wird dort entdeckt und danach auch gekauft.

Die Geschichte ist schon auf den ersten Seiten super komisch. Lucie und Lea erleben wirklich viele lustige und spannende Dinge. Es gibt auch einen coolen Jungen, Rabatze, der gefällt mir ziemlich gut.

Ich freue mich, dass es im Sommer schon mit dem zweiten Teil der “Doppel-Kekse” weiter geht. Das werde ich auf jeden Fall auch lesen.

Unser Fazit:

Uns konnte dieser Band “Die Doppel-Kekse – Einmal Zwilling, immer Zwilling” komplett überzeugen. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf die Fortsetzung. Gerne sprechen wir eine Leseempfehlung aus und belohnen die großartige Geschichte mit fünf von fünf Sternen.

[Hörbuch-Rezension] George von Alex Gino

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Titel: George
Autor: Alex Gino
Sprecher: Julian Greis
Verlag: sauerländer audio
Erscheinungsdatum: 25. August 2016
Format: 3 Hörbuch CDs, Laufzeit: 3 Std. 35 Min.
ISBN: 978-3-8398-4861-6
Preis: 16,95€

zur Hörbuch

Hörprobe

 

Worum geht’s?

George ist zehn Jahre alt, geht in die vierte Klasse, liebt die Farbe Rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften, die sie vor ihrer Mutter und ihrem großen Bruder versteckt. Jeder denkt, dass George ein Junge ist. Fast verzweifelt sie daran. Denn sie ist ein Mädchen! Bisher hat sie sich noch nicht getraut, mit jemandem darüber zu sprechen. Noch nicht einmal ihre beste Freundin Kelly weiß davon. Aber dann wird in der Schule ein Theaterstück aufgeführt. Und George will die weibliche Hauptrolle spielen, um allen zu zeigen, wer sie ist. Als sie zusammen für die Aufführung proben, erzählt George Kelly ihr größtes Geheimnis. Kelly macht George Mut, zu sich selbst zu stehen.

George erzählt vom Anderssein und ermutigt, den eigenen Weg zu gehen. Der Musiker Rainer Bielfeldt begleitet George dabei mit sanfter Klaviermusik. (Quelle)

Meine Meinung zum Hörbuch

Das Cover von “George” – schlicht und dennoch ist es mir sofort ins Auge gesprungen, als ich das erste Mal von diesem Buch gehört hatte. Der regenbogenfarbene Name weckt ja sofort Assoziationen. Toleranz, Akzeptanz und Vielfältigkeit und gleichzeitig passt der bunte Name so schön zu einem Buch, das eigentlich für Kinder ausgelegt wurde.
Schnell noch den Klappentext gelesen und ich wusste, dieses Buch muss ich haben. Wie nun aber die Hörbuch-Version davon bei mir eingezogen ist? Ich habe das Hörbuch bei einem Gewinnspiel gewonnen und mir einen Ast weggefreut, als mein Name gezogen wurde.

Eins kann ich ja schon vorweg nehmen. Ich liebe dieses Buch. Die Geschichte ist toll, der Sprecher klasse und auch die Klaviermusik, die ab und an gespielt wird, ist einfach nur wunderschön und passt unheimlich gut in den gesamten Kontext. Eigentlich brauche ich gar nicht mehr zu schreiben als lest oder hört dieses Buch.

Gerade diese etwas sensibleren Themen haben mich schon immer gereizt. Als Erzieherin und besonders jetzt als Mutter. Ich habe während des Hörens immer wieder die Situation vor meinen Augen ablaufen lassen, wie ich wohl reagieren würde, wenn meine Tochter irgendwann ankommen sollte und mir erzählt, sie sei eigentlich ein Junge. Ich hoffe ja, dass ich tolerant und nicht zu gluckenhaft reagieren würde.
Wie schon geschrieben, ein sensibles, aber wirklich wichtiges Thema, das meiner Meinung nach ganz viel Aufmerksamkeit braucht. Denn leider gibt es auch heute noch, in unserer modernen Gesellschaft immer noch zu viel Intoleranz.

Alex Gino hat es wunderbar geschafft das Thema “Transgender” anzupacken. “George” ist eine Geschichte, die Mut machen soll. Besonders Kindern, die sich (noch) nicht trauen mit ihren Lieben über ihre Situation zu sprechen. Es ist aber auch ein Buch für eben diese Eltern und alle anderen, die sich mit dem Thema auseinander setzen wollen.

Gino lässt den Leser in Georges Gedankenwelt eintauchen, lässt ihn fühlen, was George fühlt. Es ist toll zu lesen, wie das Umfeld auf sie reagiert und das eben nicht alles sofort Friede, Freude, Eierkuchen ist. “George” ist auch ein Buch über Freundschaft und Familie und ich müsste lügen, würde ich behaupten, meine Augen wären beim Hören trocken geblieben.

Und wer auch immer auf die Idee gekommen ist, Klaviermusik in das Hörbuch einzubauen, ist ein Genie. Die Musik ist einfach nur wunderschön und passt perfekt zur vermittelten Stimmung.

Fazit

Definitiv ein Must-Hear für mich. Wenn euch das Thema interessiert (aus welchem Grund auch immer), dann holt euch das Hörbuch oder das Buch und lasst euch von der Geschichte mitnehmen. Ich habe das Buch geliebt und kann es ganz uneingeschränkt weiterempfehlen.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Hörempfehlung.

[Hörbuch-Rezension] Der Kuss des Raben von Antje Babendererde

Der Kuss des Raben

Titel: Der Kuss des Raben
Autor: Antje Babendererde
SprecherIn: Leonie Landa
Verlag: JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: 21. April 2016
Format: 5 Hörbuch CDs, Laufzeit: 07:14:01 Stunden
ISBN: 978-3-8337-3584-4
Preis: 19,99€

zum Hörbuch

Hörprobe

 

Worum geht’s?

Mila ist schön und rätselhaft. Ihre Vergangenheit will sie um jeden Preis geheim halten. In Moorstein sucht die Sechzehnjährige einen Neuanfang und findet ihre große Liebe: Tristan, eigentlich unerreichbar, erwählt ausgerechnet sie. Mila kann ihr Glück kaum fassen. Doch auch Tristan hat ein Geheimnis. Als in der Kleinstadt ein junger Mann namens Lucas auftaucht und das Haus der Rabenfrau in Besitz nimmt, erwachen die Schatten der Vergangenheit zum Leben. Denn Lucas und Tristan scheinen sich zu kennen – und zu hassen. Im undurchsichtigen Spiel der beiden gerät Mila zwischen die Fronten und findet sich plötzlich vor einem finsteren Abgrund wieder… (Quelle)

Meine Meinung zum Hörbuch

Dies ist mein erstes Buch von Antje Babendererde, doch der Name der Autorin war mir schon länger ein Begriff. Auch die Tatsache, dass sie viele Leser mit ihren Büchern begeistern konnte. Als ich dieses Hörbuch entdeckt habe, hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Damals dachte ich jedoch, dass es sich um ein Fantasy- oder Mysterybuch handelt, da die Buchbeschreibung mir das suggeriert hat.

Ich begann also mit dem Hören und wartete lange Zeit darauf, dass sich die Geschichte in diese Richtung entwickelt. Ich wartete allerdings vergebens. Irgendwann begriff ich, dass ich kein Buch über sprechende Raben oder ähnliches hörte, sondern eins, das ganz leicht in die Jugendthrillerrichtung geht. Zu Beginn war das etwas verwirrend, da Antje Babendererdes Protagonistin Mila Geister sehen kann. Zumindest einen unter Wasser. Doch dabei blieb es auch und weitere mysteriöse Gaben und Vorfälle gab es nicht.
Leider hatte ich so recht lange Zeit das Gefühl, das Buch würde nicht wirklich vorwärts kommen und es würde kaum etwas passieren. Ich musste in meinem Kopf erst den Switch zum nicht mystischen Jugendbuch hinbekommen, bevor ich mich richtig auf die Geschichte einlassen konnte.

Auch musste ich mich ein wenig an die Sprecherin des Hörbuchs gewöhnen. Ich erwähnte ja bereits in einer anderen Hörbuchrezension, dass ich leichte Schwierigkeiten mit so ganz hohen Stimmen habe und die Stimme von Leonie Landa, ist für mich recht hoch. Es dauerte ein paar Kapitel, aber dann hatte ich mich reingehört. Leonie Landa macht einen ganz guten Job, doch ich hätte mir eine etwas besser ausgeprägte Intonation gewünscht, besonders wenn sie zwischen den einzelnen Charakteren hin- und herwechselt. Ansonsten konnte ich ihr recht gut folgen und war nur sehr selten abgelenkt.

Antje Babendererde hat hier ein Buch über Freundschaft, Liebe, Vorurteile und Vergangenheitsbewältigung geschrieben. Themen, die ich als wichtig erachte und die gerade in den Köpfen Jugendlicher sehr gut aufgehoben sind.
Mila ist eine Roma und versucht ihrer Vergangenheit zu entkommen und ein neues Leben zu beginnen. Dies schafft sie auch recht gut, bis eben diese Vergangenheit sie wieder einholt. Wie sie damit umgeht und sich der ganzen Thematik entgegenstellt, hat mir sehr gut gefallen.
Insgesamt sind alle Charaktere recht gut ausgearbeitet und bringen eine gewisse Tiefe mit, die es erlaubt sich in sie hineinzuversetzen. Egal, ob man sie nun mag oder nicht.

Fazit

Wäre ich nicht mit “falschen” Erwartungen an das Buch herangegangen, dann hätte ich mich sicherlich sehr viel früher auf die Geschichte einlassen können. So habe ich eine Weile gebraucht, kann aber sagen, dass mir das Buch dennoch insgesamt gut gefallen hat.
Es ist schön geschrieben und besitzt eine gewisse Tiefe, die man als Leser eben nicht in jedem Jugendbuch wiederfindet. Von mir gibt es daher knappe 4 von 5 Sternen für dieses Hörbuch.

 

 

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Jumbo Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

[Lese-Rückblick] April 2016

April, April, der macht was er will. Und das nicht nur wettertechnisch. Nachdem ich im April nicht nur einmal wegen des Wetters geflucht habe, muss ich auch recht bedröppelt auf meine Monatsstatistik gucken. Viel ist es wieder nicht geworden und mein Goodreads Jahresziel scheint ein wenig gefährdet, wenn ich nicht langsam mal anfange etwas mehr zu lesen. Ich hänge bereits sieben Bücher zurück und weiß auch noch gar nicht, wie sich mein Leseverhalten entwickeln wird, sobald meine kleine Bauchbewohnerin auf der Welt ist.

Gelesen & Gehört

Gelesene Bücher April 2016

Insgesamt gelesene Seiten: 1017
      Ø 34 Seiten pro Tag
Insgesamt gehörte Minuten: 400
      Ø 13 Minuten pro Tag

DIE Statistik

gelesene/gehörte Bücher: 3
abgebrochene Bücher: 0
neue Bücher: 9

  • Reziexemplare: 5
    geschenkt/gewonnen: 3
    ausgeliehen: 0
    gekauft: 1
    ertauscht: 0

Zusammengefasst

Im April habe ich endlich Opal: Schattenglanz zu Ende gehört. Lang genug hat es ja auch gedauert, bis ich es geschafft habe. Die Hörbücher zu Band 1 und 2 fand ich einfach nur toll und habe sie sehr gerne gehört, aber Band 3 hat sich für mich nur noch gezogen und es war leider gar nicht wirklich spannend. Dennoch freue ich mich auf die verbliebenen zwei Teile und hoffe, dass diese wieder besser werden.
Die Blausteinkriege war das Buch, das am längsten auf meinem Rezensionsstapel lag. Ich schäme mich echt ein wenig dafür, dass ich es dort habe so lange versauern lassen…mein Stapel ist immer noch riesig, aber ich bin dabei ihn nach und nach abzuarbeiten. Mit diesem Buch habe ich mich auch wieder an ein episches Fantasybuch gewagt und festgestellt, das es mir zwar gefallen hat, aber ich zumindest momentan dem Genre etwas entwachsen bin.
Der Jungfrauenmacher hat mir in diesem Monat am besten gefallen, auch wenn er nur knappe 4 Sterne von mir erhalten hat. Ich mochte die Protagnisten sehr gerne und der Schreibstil hat mir ebenfalls zugesagt. Band 2 wartet nun auch darauf von mir gelesen zu werden – ich bin gespannt, wie es um die beiden Ermittler weitergeht.

Wie sieht euer Lesemonat April aus? Seid ihr zufrieden? Hattet ihr Highlights? Ich freue mich auf eure Kommentare!

[Lese-Rückblick] Januar 2016–das Jahr hat ganz gemächlich begonnen

Von einem bis zu fünf Sternen haben wir diesmal alles mit dabei. Mein Januar war recht durchwachsen und hat mir auch kurzfristige Leseflauten beschert.

Gelesen & Gehört

Gelesene Bücher Januar 2016

  • Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lilly Lindner
  • Onyx – Schattenschimmer von Jennifer L. Armentrout (gehört)

  • Spiel der Angst von Veit Etzold

  • Zwei Stufen zum Glück von Emma Belle
  • Der weiße Neger Wumbaba von Axel Hacke (gehört)

  • Eisige Schwestern von S.K. Tremayne (abgebrochen)

Insgesamt gelesene Seiten: 1140
    
Ø 37 Seiten pro Tag
Insgesamt gehörte Minuten: 557
      Ø 18 Minuten pro Tag

DIE Statistik

gelesene/gehörte Bücher: 5
abgebrochene Bücher: 1
neue Bücher: 6

  • Reziexemplare: 2
    geschenkt/gewonnen: 1
    ausgeliehen: 1
    gekauft: 2
    ertauscht: 0

Zusammengefasst

Angefangen habe ich das Jahr mit Veit Etzolds “Spiel der Angst”, was mir auch ganz gut gefallen hat. Für meinen Geschmack war das Buch nicht spannend genug, ich hätte gerne mehr Thrill gehabt. Außerdem ist es ein zweiter Band und wenn man den ersten kennt, überrascht einen der zweite nicht mehr allzu sehr.
Weiter ging es mit “Zwei Stufen zum Glück”. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich mit den 188 Seiten dieses Rezensionsexemplars etwas schwer getan habe. Das Ende gab aber den Ausschlag für die drei Sterne. Hier geht’s zu meiner Rezension, wenn ihr wissen wollt, was ich zu kritisieren hatte.
Die Versprecher, die bei “Der weiße Neger Wumbaba” thematisiert wurden, waren ganz lustig, die meisten kannte ich allerdings schon. “Onyx” hat mir dagegen sehr gut gefallen. Ich fand den zweiten Band sogar noch ein kleines bisschen besser als Band 1.
Lilly Lindners “Was fehlt, wenn ich verschwunden bin” ist einfach nur grandios. Mit einer Wortgewalt, die ihresgleichen sucht, schafft Lilly es gleichzeitig kindlich und erwachsen zu klingen. Ein Buch, das ich jedem einzelnen nur empfehlen kann.
Der Monat endete allerdings sehr zäh…. Ich habe mit “Eisige Schwestern” angefangen und auch knapp über 200 Seiten durchgehalten, aber dann habe ich das Buch zur Seite gelegt. Mich hat es einfach nicht packen können und ich fand Vieles sehr vorhersehbar. Sehr schade, denn ich hatte eigentlich recht hohe Erwartungen an das Buch.

Wie war euer Lesemonat? Auch eher durchwachsen oder habt ihr ein paar richtige Perlen entdecken können?

[Lese-Rückblick] Dezember 2015–ganz gut für den letzten und stressigsten Monat des Jahres

Ich muss mir gerade selber ein wenig auf die Schulter klopfen, denn ich habe es in 2015 tatsächlich geschafft meine Goodreads-Challenge um ganze 10 Bücher zu übertreffen! 65 Bücher hatte ich mir vorgenommen zu lesen und zu hören und 75 Bücher sind es geworden. Wow!
Da ich aber nicht ganz übermütig werden wollte, habe ich mein Challenge-Ziel für 2016 erneut bei 65 Büchern gelassen. Mal schauen, ob das in diesem Jahr wieder zu wenig Bücher sind oder doch zu viele. Smiley

Gelesen & Gehört

Gelesene Bücher Dezember 2015

 

  • Obsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout (gehört)

  • Fremd von Ursula Pozanski und Arno Strobl
  • Phantasmen von Kai Meyer (gehört)
  • Das Joshuha-Profil von Sebastian Fitzek (gehört)

  • Weil wir uns lieben von Colleen Hoover

  • Wir wollten nichts, wir wollten alles von Sanne Munk Jensen und Glenn Ringtved

Insgesamt gelesene Seiten: 1288
Insgesamt gehörte Minuten: 1314

DIE Statistik

gelesene/gehörte Bücher: 6
abgebrochene Bücher: 0
neue Bücher: 8

  • Reziexemplare: 1
    geschenkt/gewonnen: 5
    ausgeliehen: 2
    gekauft: 0
    ertauscht: 0
Zusammengefasst

Im Dezember habe ich viel gehäkelt und daher auch viel gehört. Mittlerweile höre ich nicht mehr nur im Auto meine Hörbücher, sondern auch bei der Hausarbeit oder wenn ich beispielsweise häkle.
Insgesamt war der Dezember ein ganz guter Monat. Die Bücher konnten mich zwar nicht unbedingt flashen, aber bis auf Wir wollten nichts, wir wollten alles war auch kein wirklicher Flop dabei.
Das Buch der beiden dänischen Autoren konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Es soll ein Jugendbuch sein, aber dafür waren mir die Themen zu heftig. Außerdem haben die beiden Autoren auch eine ganz merkwürdige Definition von Liebe. Viele der Dinge, die dort als Liebe bezeichnet wurden, waren für mich alles andere, aber keine Liebe. Das Buch hängt mir immer noch nach…leider eher negativ als positiv.
Weil wir uns lieben habe ich gelesen, um die Trilogie abzuschließen. Es war ganz nett, aber ich hätte es mir auch sparen können. Es wurde vieles wiederholt und das Ende war nun auch nicht wirklich überraschend.
Fremd war gut, allerdings konnte mich das Ende so überhaupt nicht überzeugen, daher hat es nur knappe 4 von 5 Sternen bekommen. Sehr interessante und spannende Idee, aber das Ende war sehr unspektakulär.
Ich habe mich endlich an die Lux-Reihe getraut und Obsidian gehört und es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Onyx habe ich auch schon ausgeliehen, es wartet nur darauf gehört zu werden.

Wie war euer Lesemonat Dezember? Hattet ihr Highlights oder gar Flops?

[Lese-Rückblick] November 2015–ganz ordentlich für meine Verhältnisse

Wow, ich habe gerade auf meine Statistik für November geschaut und bin selber ganz baff, was ich alles geschafft habe. Im November habe ich erstaunlich viel gehört. Vermehrt im Auto, aber auch hier zu Hause, während ich Weihnachtsgeschenke gehäkelt habe. Smiley
Ganz still und heimlich habe ich auch mein Leseziel bei der Goodreads-Challenge um ganze drei Bücher übertroffen und das Jahr ist noch nicht zu ende! Mal schauen, ob ich es noch schaffe 70 Bücher in 2015 zu lesen und zu hören. Normalerweise liegt mein Ziel immer so bei 60 Büchern und in 2015 habe ich es schon auf 65 hochgeschraubt. Wie man sieht, hat das gut geklappt.

Gelesen & Gehört

Gelesene Bücher November 2015

  • Flora Flitzebesen: Das Geheimnis im Hexenwald von Eleni Livanios
  • Auf und davon von David Arnold
  • Der Zauberfluch des Elfenkönigs von Vanessa Walder (gehört)
  • Wir sind unsichtbar von Maike Stein
  • Der Marsianer von Andy Weir (gehört)

  • Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes (gehört)
  • Felis Überlebenstipps – Zettelkram und Kopfsalat: Neue Schule, neues Glück von Ilona Einwohlt

  • Die Regeln des Schweigens von Tino Schrödl

Insgesamt gelesene Seiten: 1170
Insgesamt gehörte Minuten: 1615

DIE Statistik

gelesene/gehörte Bücher: 8
abgebrochene Bücher: 0
neue Bücher: 7

  • Reziexemplare: 2
    geschenkt/gewonnen: 0
    ausgeliehen: 4
    gekauft: 1
    ertauscht: 0
Zusammengefasst

Der November war ein richtig guter Monat. Ich habe richtig viele Bücher gelesen und gehört, für meine Verhältnisse und ich hatte sehr viele, sehr gute Bücher darunter. Beispielsweise Wir sind unsichtbar von Maike Stein. Ein Jugendbuch zum Thema Homosexualität und Outing. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich würde es jedem, der sich für das Thema interessiert weiterempfehlen. Schade ist nur, dass das Buch so wenig Seiten hat.
Der Marsianer war auch ein sehr außergewöhnliches und tolles Buch. Christian hat das Buch gelesen, ich habe es gehört und zusammen haben wir den Film im Kino gesehen. Gut gemachter Film, auch wenn das Ende nicht ganz mit dem aus dem Buch übereinstimmt.
Bei Auf und davon dachte ich zunächst, ich halte wieder ein Buch in der Hand, mit dem ich mich schwer tue und was nachher eher mittelmäßig ist. Dem war aber zum Glück nicht so. Ein sehr außergewöhnliches und tiefgehendes Buch.
Einen Flop hatte ich leider auch dabei und zwar konnte mich Die Regeln des Schweigens so gar nicht überzeugen. Der Klappentext klang spannend und interessant, aber leider war das Buch keins von beidem.

Wie war euer November so?