[Rezept] Goji-Cheese?-Cake

Vor ein paar Wochen erhielten wir die Möglichkeit Goji-Beeren auszuprobieren. Nun… Gojis kannten wir bis dato nur aus einer Handcreme, die bei uns im Badezimmer herumliegt. Also machten wir uns erst einmal schlau (denn mal unter uns: wer schaut denn bitte nicht dem geschenkten Gaul erst einmal ins Maul?) und fanden dabei heraus, dass die Beeren eigentlich der Knaller sind!

Sie stecken voller wichtiger Vitamine (u.a. A, B1, B2 und C) und Mineralien (Eisen, Kupfer, Nickel, Chrom, Kalzium und Magnesium) und gehören “zu den wohl nährstoffreichsten Früchten der Erde”.

Lustig fanden wir hingegen, dass die Goji-Beere auch bekannt ist unter dem Namen “Chinesische Wolfsbeere” und (festhalten): “Gemeiner Bocksdorn”. Zumindest letzteres würde nicht unbedingt auf eine Powerbeere schließen lassen… daher haben sich wohl auch z.B. die Nährstoffexperten von nu3 dazu entschieden, sie als Goji-Beeren anzubieten. Klingt auch viel orientalischer.

Wir haben gleich nach Erhalt einige der Beeren pur probiert. Optisch gleichen sie ein wenig getrockneten Cranberries. Allerdings sind sie etwas länglicher und eher blass rot. Geschmacklich sind sie sehr ungewöhnlich und schwer zu beschreiben. Allerdings hinterlassen sie zumindest bei mir einen metallischen Nachgeschmack und sind zudem leicht bitter. Ich vermute daher, dass sie nicht jedermanns Geschmack sind.

Auf der Suche nach Rezepten, die mit Goji-Beeren arbeiten haben wir einige interessante Kreationen entdeckt, die zumeist aber einfach nur ein paar Beeren mit in eine ansonsten übersichtliche Liste weiterer Zutaten schmuggeln. Wir wollten aber etwas Außergewöhnliches ausprobieren.

Nach viel Recherche sind wir dann bei einer Idee gelandet, die wir für unsere Zwecke sowohl in Form als auch Zubereitung (inkl. der jetzt mit Gojis angereicherten Zutaten) abgewandelt haben:

goji-collage

Schaut das nicht ultrakrass aus? Und ich verspreche nicht zu viel, wenn ich behaupte: So etwas habt ihr noch nicht gegessen. Lasst euch überraschen und probiert das Rezept auf jeden Fall aus!

Zutaten für den Boden

  • 1/2 Tasse rohe, abgezogene Mandeln
  • 1/2 Tasse entkernte und gehackte Datteln
  • 1/8 Tasse Bio-Kakaopulver

Zutaten für die Füllung

  • 2/3 Tasse rohe Cashew-Kerne (ca. 2 Stunden in Wasser eingelegt)
  • 1/2 Tasse Goji-Beeren
  • 1/4 Tasse Kokosnussöl
  • 1/2 Tasse Agavendicksaft
  • 1/8 Tasse frisch ausgepressten Zitronensaft
  • 1/8 Tasse Wasser
  • Die abgeriebene Schale einer unbehandelten Bio-Zitrone
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 1 Prise Meersalz

Optional: Servierringe mit Auslöser

Zubereitung

Für den Boden alle Zutaten in einen Mixer gegeben und solange bearbeiten, bis daraus eine leicht formbare Masse geworden ist. Eventuell müssen noch einige Datteln zusätzlich dazugegeben werden. Auf einem Teller zwei Servierringe legen und die Masse für den Boden darin so verteilen, dass er jeweils knapp 1cm hoch wird. Mit dem Auslöser den Boden gut festdrücken.

Für die Füllung ebenfalls alle Zutaten in einen Mixer geben und solange bearbeiten, bis sich eine gleichmäßige und cremige Masse ergibt. Nach Geschmack mit Agavendicksaft nachsüßen und/oder noch etwas Zitronenschale untermischen.

Die Cremefüllung in die Servierringe füllen und dann abgedeckt für mind. 5-10 Stunden in die Gefriertruhe stellen und etwa 1 Stunde vor dem Servieren wieder herausholen. Nach kurzer Zeit sollten sich die Goji-Cheese?-Cakes mit dem Auslöser vorsichtig aus den Servierringen befreien lassen.

Fazit

Ich muss zugeben, dass die Goji-Beeren (pur) nicht unbedingt meinen Geschmack treffen. Während ich mit bitteren Aromen kein Problem habe, bin ich allerdings kein Freund von Dingen, die einen metallischen Nachgeschmack bilden. Diese Note ist auch prominent genug, um in Rezepten, die mit Goji-Beeren arbeiten, deutlich herausgeschmeckt werden zu können.

Nichts desto trotz hat mir dieses Rezept sehr gefallen! Es hat gezeigt, dass auch zunächst fremdartige Zutaten einem Gesamtwerk den letzten Schliff verpassen können. Das ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass ich so etwas weder geschmacklich noch von der Art der Zubereitung jemals gegessen habe. Ich bin auf jeden Fall sicher, dass es Rohköstler begeistern würde! Und falls ich mal einen kennenlernen sollte, werde ich ihm das Rezept auf jeden Fall zum Ausprobieren geben.

Daher: Nachahmung empfohlen!

Und falls ihr selbst Rezepte ausprobiert? Was habt ihr aus den Goji-Beeren gemacht? Habt ihr einen Vorschlag, was wir vielleicht einmal ausprobieren sollten? Wir sind offen für (fast) alles…

[Produkttest] Philips PowerPro Staubsauger

Aerith hat vor ein paar Wochen an einer Verlosung für einen Produkttest teilgenommen. Angepriesen wurde der neue PowerPro Staubsauger von Philips. Unser zu dem Zeitpunkt aktueller Staubsauger war ein relativ neuer DirtDevil. Genau wie der PowerPro arbeitete (ja,… Vergangenheitsform. Dazu später mehr) der DirtDevil ohne Beutel. Ein Segen.

Der Test des PowerPro wird von Buzzer bereitgestellt. Und nicht nur die dazugehörige Website thisreallysucks.de offenbarte ziemlich schnell: Das Marketing hat seine Hausaufgaben gemacht: Hier werden zwei Dinge zusammengebracht, die ich so schnell nicht in einem Satz genannt hätte: Staubsaugen und Spaß!

Der Karton (das „BUZZKIT“) wurde komplett in schwarz verhüllt geliefert und beinhaltete neben dem Gerät und dessen Zubehör (zwei reguläre und drei Spezialdüsen) noch einiges mehr von Buzzer:

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Proficook ist Clatronic und der Service ist top!

“Clatronic? Ist das nicht dieser Hersteller billiger Küchengeräte?”

Ja. Ist er. Und auch ich war verblüfft, als ich festgestellt habe, dass die Marke ProfiCook ebenfalls von Clatronic stammt. Da versucht wohl jemand seinen Geräten einen neuen Stempel aufzudrücken: “Von Profis für Profis”. Smiley

WIe ich vor einem Monat schon berichtet habe, kann ich das in Hinsicht auf die Zitruspresse ZP 1018 voll und ganz bestätigen: Vom Edelstahlgehäuse über die automatische Start- /Stopp-Funktion bis hin zum leistungsstarken Motor kann das Gerät so sehr überzeugen, dass man es zurzeit sogar bei vielen Kochsendungen in der Statistenrolle bewundern kann.

Ich hätte ihr fünf Sterne gegeben. Wenn sie nicht diesen kleinen Mangel gehabt hätte: Bereits wenige Tage nach dem Kauf fing der Metall-Clip an zu rosten, der den Auslauf festhält. Dieser Clip ist auf eine Art im Kunststoff der Auffangschale versenkt, dass er beim Reinigen zwar mit Wasser in Kontakt kommt, es aber unmöglich wieder zu trocknen ist. Wenn das also rostet, läuft da was schief.

Da ich kein Freund davon bin, mich aufgrund von Produktmängeln laufend zu beschweren, ohne dem Hersteller die Möglichkeit der Nachbesserung zu geben, begab ich mich also auf die Website von ProfiCook, um den Support anzuschreiben.

ProfiCook – Clatronic – SLI24

Der Support wird über den Dienstleister SLI24 geleistet, an den ich von der ProfiCook Website automatisch verwiesen wurde. Hier durfte ich ein Formular ausfüllen, dabei das Gerät aus einer Liste auswählen und erklären, was denn defekt sei. Das Ergebnis war ein ausdruckbares PDF mit einem Paketaufkleber, der mich nichts kostete.

Komplett mit Anleitung und allem Zubehör gut verpackt konnte ich die Zitruspresse dadurch kostenlos an SLI24 schicken und gespannt den Service-Fall im Internet verfolgen. Wenige Tage später las ich im Kundenbereich, dass der Servicefall fertig bearbeitet sei. Einen Tag darauf bekam ich ein riesiges Paket mit einer niegelnagelneuen ProfiCook ZP-1018 Zitruspresse und einem freundlichen Begleitschreiben, in dem mir erklärt wurde, man hätte das Gerät nicht repariert, sondern mir stattdessen einfach eine neue geschickt, damit ich schneller wieder Zitrusfrüchte ihres Saftes berauben kann. Smiley

Fazit

Allein für die äußerst zügige Bearbeitung eines Servicefalles zu einem vergleichsweise günstigen Gerät und dabei eher geringerem Mangel, gibt es schon mal einen halben Stern dazu. Sollte sich herausstellen, dass der Clip an diesem Gerät nicht rostet, vergebe ich volle fünf Sterne. Dann wäre nämlich davon auszugehen, dass es sich um einen Produktionsfehler handelte und ihr somit beruhigt zugreifen könnt!

Ich bin gespannt. Ihr dürft es auch sein.

[Produkttest] ProfiCook Zitruspresse

Zum Glück lasse ich mich nicht von Werbung beeinflussen. Als vor ca. drei Monaten eine Arbeitskollegin mir eine Zeitschrift mit einem interessanten Artikel in die Hand drückte, hatte sie dennoch keine Ahnung, was sie damit anrichten würde. Beinahe hätte ich mir ein Orangen-Abonnement zugelegt. Alle zwei Wochen hätte dann ein neuer Karton mit 20 Orangen den Weg zu uns gefunden. Eine Zitruspresse hätte es gratis dazu gegeben.

Moment mal… Zitruspresse?!

Ich gebe es zu: Ich bin süchtig nach Küchengeräten. Orangen kaufe ich zwar immer noch im Supermarkt, aber die Zitruspresse gab es auch im freien Handel und seit einiger Zeit nun auch bei uns in der Küche: Eine ProfiCook Zitruspresse PC-ZP 1018.

Beeindruckend? Irgendwie schon. Das Gerät hat Power. Es wird beworben mit Eigenschaften wie: Hochwertiges Edelstahlgehäuse, leistungsstarker 100 Watt Motor, Tropfstopp, Edelstahlsieb, komplett zerlegbar, sicherer Stand durch Saugfüße, etc. pp. Lest es hier nach.

Hier mal ein kleines Video, das das Gerät in Form und Funktion kurz zeigt.

Grundsätzlich kann ich die Zitruspresse ohne Einschränkungen empfehlen. Seit wir sie haben, hat sich der Absatz an Orangen und Grapefruits bei unserem lokalen Obst-Dealer vervielfacht. Smiley

Ein paar Abzüge gibt es dennoch:CitrusPresse

  • Das Edelstahlsieb ist sehr scharfkantig. Vorsicht bei Kindern!
  • Der Metall-Clip für den Tropfstopp rostet!!
  • Mehr Kritikpunkte habe ich nicht. Smiley

Was bei einem Küchengerät, das häufig in Gebrauch ist, besonders interessiert, ist der Aufwand, es zu reinigen, der notwendige Platz, es unterzubringen und ob es leicht in der Handhabung ist.

Die ZP 1018 ist sehr einfach zu reinigen. Da wir häufig sogar jeden Tag frisch gepressten Saft trinken und die Spülmaschine nicht so häufig läuft, habe ich mir angewöhnt, sie immer gleich mit der Hand abzuspülen. Das ist schnell erledigt und geht wirklich einfach. Einen Platz zu finden, um sie immer in erreichbarer Nähe zu haben, so dass sie aber dennoch nicht im Weg steht, war hingegen nicht so einfach, da sie ziemlich groß ist.

Von der Handhabung her gibt es nichts zu bemängeln. Dank der kleinen Saugfüße steht die Zitruspresse sehr sicher und verrutscht nicht beim Pressen. Und der Motor ist stark genug, so dass man sich beim Auspressen von Zitrusfrüchten nicht verausgabt.

Wenn der Clip jetzt nicht gerostet hätte, gäbe es 5 von 5 Punkten. Im Moment sehe ich allerdings noch nicht, dass das mehr als bloß ein optischer Makel ist. Sollte sich das ändern, werde ich noch mal davon berichten.

[Produkttest] Take Off Energy + Tropic Mix

Ich weiß nicht, ob ihr es schon wusstet, aber mein Göttergatte und ich sind Energydrink-süchtig. Ja, wir geben es zu… Wir versuchen unseren Konsum einzuschränken, aber an dem Produkttest von brandnooz kamen wir einfach nicht vorbei.
Wir bekamen sechs Dosen Take Off Energy + Tropic Mix für eine Energydrink-Party mit Freunden zugeschickt. Da wir viele Freunde und Bekannte aus dem IT-Umfeld haben, fiel es nicht sonderlich schwer die Dosen an den Mann zubringen. Zwinkerndes Smiley

Take Off Karton

Lechzend wurden die Dosen entgegen genommen und genussvoll getestet.
So als richtige Energydrink-Trinker haben wir die Dosen auch nur pur getestet. Alles andere verfälscht ja den Geschmack. Zwinkerndes Smiley

 

Bevor ich zum Ergebnis des Tests komme, möchte ich euch noch kurz mit ein paar Fakten, sprich den Inhaltsstoffen füttern.

Als Inhaltsstoffe sind auf der Verpackung angegeben:

“Wasser, weißer Traubensaft aus weißem Traubensaftkonzentrat, Zucker, Glukose-Fructose-Sirup, Kohlensäure, Orangensaft aus Orangensaftkonzentrat, Säuerungsmittel, Citronensäure, Taurin, Mango aus Mangosaftkonzentrat, Glucoronolactron, Maracujasaft aus Maracujasaftkonzentrat, Säureregulator, Natriumcitrat, Aroma, Aroma: Koffein, Stabilisatoren: E414 und E445, Inosit, Antioxidationsmittel,Ascorbinsäure, Vitamin: Niacin, Vitamin: Pantothensäure, Vitamin B6, Farbstoff Carotin, Vitamin B12, 4 Vitamine zugesetzt

Der Koffeingehalt beträgt 30mg pro 100ml.”

Take Off Dose

Die Dose an sich finde ich ganz ansprechend. Das Gelb und Rot passt gut zum fruchtig, frischen Tropic-Geschmack.
Allerdings bekam ich von einigen anderen Tester die Rückmeldung, dass ihnen die Dose im Laden wohl weniger aufgefallen wäre, da sie sie eher mit Limonade und nicht mit einem Energydrink assoziieren würden. Andere Tester fanden die Gestaltung der Dose nicht ansprechend, da sie ihnen zu “billig” vorkam. Der Touch edel hat ihnen gefehlt.

Mit 330ml ist mir und auch einigen der anderen Tester die Dose zu groß. 250ml hätten uns völlig gereicht. Den Mädels unter den Testern fiel es sogar schwer die Dose überhaupt komplett auszutrinken, so konnten wir allerdings feststellen, dass sie auch nach einigen Stunden im Kühlschrank noch geschmacklich akzeptabel war.

Take Off Glas

Geschmack und Farbe hat uns alle an Limonade erinnert, der Energy-Geschmack kam sozusagen im Abgang mit einer leicht bitteren Note zum Vorschein. Empfunden wurde Take Off Energy + Tropic Mix als lecker und anders als “normale” Energy-Drinks. Allerdings ist auch aufgefallen, dass das Mischungsverhältnis für einige nicht ganz stimmte. Die Mischung aus Mineralwasser und Fruchtgeschmack wirkt nicht ganz ausgewogen. Der Kohlensäureanteil fühlte sich nicht richtig an.
Ich, als Fan des eigentlichen, gummibärartigen Geschmacks von Energydrinks, kann sagen, dass ich den Tropic Mix, sollte er mir angeboten werden, gerne erneut trinken werde, aber meiner Stammmarke treu bleibe, da ich Energydrinks nicht nur der Wirkung wegen, sondern auch des typischen Geschmacks wegen trinke.
Andere Tester empfanden den Geschmack als überraschend anders, aber lecker und werden wohl häufiger zu Take Off greifen.

Ich bedanke mich bei meinen Mittestern für ihr Feedback und bei brandnooz für die kostenlose Zurverfügungstellung von Take Off Energy + Tropic Mix.

[Produkttest] Popcorn (fast) wie im Kino

Popcorn_03Aer1th steht auf Popcorn. Und ich stehe aufs Kochen. Und dennoch… sobald sie mich mit ihren großen Augen anschaut und säuselt: „Duuu…. weißt Du, worauf ich gerade total Lust habe…?“, dann sehe ich mich sofort die nächsten zwei Tage damit beschäftigt, das angebrannte Fett aus dem Topf zu bekommen.

Vor kurzem haben wir deshalb die Suchmaschine unseres Vertrauens bemüht, um das perfekte Rezept für selbstgemachtes Popcorn zu finden, bei dem der Topf NICHT zu einem Haufen Kohle verglüht. Gesucht gefunden… und dieses Mal hat es sogar eine Woche gedauert, bis der Topf wieder benutzbar war…

Eine Katastrophe!

„Nun reicht’s!“, sagte ich mir und bestellte bei Pearl einen Popcorn Maker von Rosenstein & Söhne. Für günstige 14,90 Euro versprach das Gerät die unkomplizierte und schnelle Zubereitung einer leckeren Portion Popcorn inkl. der Möglichkeit Butter dafür zu schmelzen. „Das klingt typisch nach Rosenstein & Söhne“, dachte ich bei mir, „Deren Geräte haben immer irgendwelche Extrafeatures“. Und da das gleiche Gerät bei einem bekannten Internet-Buchhändler gleich 10 Euro teurer ist, klang es schon mal nach einem Schnäppchen.

Popcorn_01Die Idee hinter der Zubereitung ist dabei ganz einfach:
Man füllt eine Art Messbecher mit Popcorn-Mais (das entspricht einer Portion) und kippt ihn dann in das Gerät. Dann wird ein transparenter Deckel draufgelegt, in den man den Messbecher praktischerweise einhängen kann. Praktisch deshalb, da man – wenn gewünscht – dort Butter hineingeben kann und diese durch die Hitzeentwicklung schmilzt. Da hat jemand mitgedacht!

Popcorn_02Sobald das Gerät eingeschaltet wird, wird es zunächst einmal laut. Augenscheinlich wird der Metallkorb im Inneren ordentlich erhitzt (die Website spricht immerhin von 1.200 Watt). Dann kommt noch ein ordentlicher Luftstrom hinzu, so dass das aufspringende Popcorn umhergewirbelt wird. Durch das Aufplatzen der Maiskörner werden sie zudem hochkatapultiert, was durch die geschickte Bauweise des Gerätes dafür sorgt, dass das fertige Popcorn direkt aus der Öffnung in die hoffentlich bereitgestellte Schüssel fliegt.

Wir haben das mal für euch aufgenommen:

„Bei einem Preis von 14,90 Euro kann man nicht viel erwarten.“, dachten wir uns. Und tatsächlich gibt es ein paar Abstriche:

  • Ab und zu fliegen auch Maiskörner, die noch nicht aufgeplatzt sind, mit aus dem Gerät.
  • Zwar kommt das Popcorn wirklich nur durch die Öffnung heraus (und zwar bis aufs letzte Korn), aber das manchmal mit so einem Tempo, dass dadurch Einiges an der Schüssel vorbeigehen kann.
  • Da das Ganze wirklich nur um die drei Minuten dauert, reicht die Zeit meist nicht, um kühlschrankkalte Butter in dem Einlass zu schmelzen (es sei denn, man gibt nur wenig hinein).
  • Während es zwar toll ist, das Gerät nicht wirklich reinigen zu müssen, bekommt man das Popcorn hinterher aber nur schwer mit der flüssigen Butter benetzt.
  • Das Gerät ist wirklich sehr laut, also bitte nicht erschrecken, beim Einschalten.

Ansonsten aber ist das Gerät fantastisch und ich möchte es nicht mehr missen. Im Gegenteil: Ich habe dadurch herausgefunden, dass es in der Tat nicht wirklich so ist, dass ich kein Popcorn mag (wie ich es immer behauptet habe), sondern die Zubereitung mir immer einen Schrecken versetzt hat und ich darauf konditioniert gewesen zu sein schien, Popcorn zu hassen (damit ich nicht allzu häufig den Topf schrubben muss).

Wer also keine Probleme damit hat, sein Popcorn nach der Zubereitung zu würzen, egal ob süß oder salzig, ob mit oder ohne Butter, wer eine große Schüssel hat und kein Problem damit, mit Popcorn beschossen zu werden, dem sei dieses günstige Einsteigergerät ohne weitere Einschränkungen empfohlen.

[Produkttest] Es geht auch ohne Kassettenrekorder. Radio.fx Pro

„Ja nun sitzen wir… bei den TOP 804. Kathrin Leeeeehmann und Gunnar Krohn.“ Ich glaube 1993 war das letzte Jahr, in dem ich an einem Samstagmorgen zu Ostern vor meinem Kassettenrekorder saß und Musik aus dem Radio aufnahm, um sie später zusammenzuschneiden.

Musik war zu der Zeit noch greifbar. Im wahrsten Sinne des Wortes. Greifbar… waren aber auch ausgeleierte Bänder. Von Bandsalat mal ganz zu schweigen. Wie froh waren wir alle, als die CD ihren Siegeszug antrat. Oder?

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